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Thursday, January 18, 2018
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Zukunft der medizinischen Rehabilitation
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Zukunft der medizinischen Rehabilitation

20 pages · 3.07 EUR
(November 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man mit dem gegenwärtigen Stand und den Perspektiven der Reha in Deutschland durchaus zufrieden sein: Jährlich erhalten rund zwei Millionen Menschen eine qualifizierte medizinische Rehabilitation und damit neue Chancen für ein besseres Leben. Für sein Reha-System wird Deutschland weltweit beneidet und gelobt. In der Politik genießt die Reha-Medizin ebenso wie in den Medien höchstes Ansehen. Die Wirtschaft ist dankbar für die Reha, weil sie die dringend benötigten Arbeitskräfte erhält oder wieder zurückgibt. Aber so positiv die Erfolge und Effekte der medizinischen Rehabilitation auf den ersten Blick sein mögen – es gibt dennoch eine Vielzahl ernstzunehmender Stimmen, die Mängel in der gegenwärtigen Reha-Praxis beklagen und eine Veränderung der Rahmenbedingungen fordern. Zudem wird auf die zukünftigen Herausforderungen durch die Veränderungen in unserer Gesellschaft hingewiesen, denen mit medizinscher Reha wirksam begegnet werden könne, wenn das Rehabilitationssystem ausgebaut und effizienter gestaltet werde.

Der vorliegende Beitrag stützt sich auf Ergebnisse der „Arbeitsgruppe Rehabilitation“ der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), in der VertreterInnen der Gesundheitspolitik, der Gewerkschaften, der Sozialversicherungen, Sozialverbände, der Leistungserbringer, der Kostenträger und der Gesundheitsökonomie zusammengekommen sind und sich mit wesentlichen Fragen zu Substanz und Potenzial der medizinischen Reha beschäftigt haben. Das Positionspapier (FES 2015) der Arbeitsgruppe liegt diesem Beitrag zugrunde.


quotable essay from ...
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Hajo Romahn, Dieter Rehfeld (Hg.):
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
the authors
Armin Lang

sozialdemokratischer Gesundheitspolitiker, 2006-2014 Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen. Von 2013-2015 leitete Armin Lang zusammen mit Severin Schmidt eine „Arbeitsgruppe Rehabilitation“ der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Severin Schmidt

Studium der Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Public Policy. Seit 2004 für die Friedrich-Ebert-Stiftung tätig. Von 2006 bis 2011 als Referent im Landesbüro Thüringen, danach als Leiter des Gesprächskreises Sozialpolitik in der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik.