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"Alles käuflich"

Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft Band 18

"Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft"  · Band 18

336 Seiten ·  26,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-998-2 (October 2002) )

 
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Das Jahrbuch 18 Ökonomie und Gesellschaft: "Alles käuflich" beschäftigt sich mit der zunehmenden Vermarktlichung aller Lebensbereiche. Gesellschaftliche, politische, religiöse, familiäre, kulturelle, soziale, ethische und andere Bereiche werden zunehmend unter dem ökonomischen Aspekt analysiert und mit Hilfe des Preis- und Marktmechanismus organisiert. Dies wirft viele normative und theoretisch-analytische Fragen auf. Inwieweit kann die Wissenschaft vermarktlicht werden? Welcher nicht-marktliche Rest verbleibt in der Familie? Wie verändert sich die subjektive Wahrnehmung, wenn alles vermarktlicht wird? Inwieweit überleben Moral und Pflichtgefühl in einer Marktwelt? Gelingt eine Erhöhung der Arbeitsmotivation nur durch Leistungsentlohnung? Welche Bedeutung hat die Schattenwirtschaft? Warum werden Bestechung und Korruption nicht legalisiert? Gibt es überhaupt Grenzen der Vermarktlichung? Gibt es Gegenentwicklungen?

Manfred Prisching
Vermarktlichung - ein Aspekt des Wandels von Koordinationsmechanismen

Richard Sturn
Die Grenzen des Marktes - Eine Typologie des Marktversagens

Peter Weise
Meritorik zwischen Markt, Norm und Moral

Hans-Bernd Schäfer
Direktiven und Standards aus rechtsökonomischer Perspektive

Hartmut Kliemt
Vertrauen: Hochschule und Staat

Achim Lerch und Hans G. Nutzinger
Natur zwischen Marktbezug und Marktentzug: Vom Sinn und Unsinn monetärer Naturbewertung

Friedrich Schneider
Die Interaktionen zwischen der Schattenwirtschaft und der offiziellen Wirtschaft: Wer gewinnt, wer verliert?

Andreas Hey und Peter Weise
Korruption

Sabine A. Haring
Die Tradition der Konsumkritik - Das Misstrauen gegen das Kaufen: Eine soziologische Annäherung

Clemens Albrecht
Vermarktlichung der Familie? Formen der Auslagerung von Erziehung

Hans Georg Zilian
Vermarktlichung, Monetarisierung und die Kommerzialisierung des Charakters

Robert Hettlage
Marktidentitäten: Wirtschaftskultur und Persönlichkeit

Peter V. Zima
Subjektivität und Vermarktung