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Thursday, April 25, 2019
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Anforderungen an ein effektives Compliance Management
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Anforderungen an ein effektives Compliance Management

Überlegungen zu einem Komplexitätsstufenmodell

15 Seiten · 2,92 EUR
(März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Nach zahlreichen und teilweise spektakulären Unternehmensskandalen, deren Hintergrund in einer Vielzahl der Fälle Korruption und hier insbesondere die Deliktsform der aktiven Bestechung zur Erlangung von Aufträgen im Geschäft mit nationalen und internationalen, öffentlichen und privaten Auftraggebern war, haben sich vor allem große und börsennotierte Unternehmen mehr oder weniger umfassende Compliance Management Systeme (CMS) gegeben.

In diesem Zusammenhang wurden in einigen Konzernen in letzter Zeit sogar Vorstandsmitglieder mit dem Thema Compliance betraut, das heißt, die Bezeichnung "Compliance" wurde in diesen Fällen als Ressortaufgabe explizit definiert. So haben von den DAX 30-Unternehmen heute die Daimler AG, die Deutsche Telekom AG, die E.ON AG, die Fresenius Medical Care AG & Co KGaA, die Fresenius SE & Co KGaA, die ThyssenKrupp AG und die Siemens AG ein ressortzuständiges Vorstandsmitglied für „Compliance“ – darüber hinaus noch zu nennen ist der Staatskonzern Deutsche Bahn AG, der ebenfalls ein Vorstandsmitglied mit dieser Aufgabe formal betraut hat. Medial am stärksten aufgegriffen wurde die Berufung der ehemaligen Verfassungsrichterin Dr. Christine Hohmann-Dennhardt in den Vorstand der Daimler AG, die seit Mitte Februar 2011 ausschließlich für den Bereich "Integrität und Recht" verantwortlich zeichnet; die Berufung einer Bundesverfassungsrichterin oder -richters in den Vorstand eines DAX-Konzern ist eine Novität in der deutschen Unternehmenslandschaft und kann als starkes Signal mit Blick auf die in besonderer Weise und Ausprägung erforderliche Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der Person, die sich um ein solches Ressort kümmert, gesehen werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Verantwortung in der globalen Ökonomie gestalten – Governanceethik und Wertemanagement
Stephan Grüninger, Michael Fürst, Sebastian Pforr, Maud Schmiedeknecht (Hg.):
Verantwortung in der globalen Ökonomie gestalten – Governanceethik und Wertemanagement
the authors
Prof. Dr. Stephan Grüninger
Stephan Grüninger

ist Direktor des Konstanz Institut für Corporate Governance und Professor für Allg. BWL mit Schwerpunkt Managerial Economics an der Hochschule Konstanz. Zuvor langjährige Tätigkeit in der in der Unternehmensberatung und der Wirtschaftsprüfung, zuletzt als Partner der Ernst & Young AG verantwortlich für Compliance & Anti Fraud Services. Seit 2005 ist er Mitglied im Vorstand des Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik – EBEN Deutschland e.V.

[weitere Titel]
RAuN Dr. Roland Steinmeyer

LL.M., Jahrgang 1954; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg und der Universität Kapstadt (LL.M.). Promotion zum Doktor der Rechte (Dr. iur. utr.) an der Universität Würzburg. Tätigkeit als Rechtsanwalt und Partner, seit 1996 auch als Notar in Berlin, und seit 1999 als Partner und Leiter der German Corporate Group bei der internationalen Sozietät Wilmer Cutler Pickering Hale and Dorr LLP (WilmerHale), insbesondere in den Bereichen Corporate und Compliance.