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Samstag, 15. Dezember 2018
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Arbeit in der Postwachstumsgesellschaft
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Arbeit in der Postwachstumsgesellschaft

38 Seiten · 6,29 EUR
(Mai 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Moderne, kapitalistische Gesellschaften zeichnen sich strukturell, institutionell und legitimatorisch durch eine Logik des Wachstums aus. Ihre relative Stabilität gewinnen sie durch dynamische Steigerung – eine Annahme, die sich spätestens seit den Arbeiten von Karl Marx historisch in je unterschiedlichem Gewand immer wieder bestätigt hat. Der kapitalistischen Akkumulation liegt notwendigerweise der Zwang zur erweiterten Reproduktion und damit das permanent wertmäßige und stoffliche Wachstum inne. Es müssen stetig mehr Produktionsmittel und mehr Konsumgüter hergestellt werden. Grundsätzlich spiegelt sich in dieser Entwicklung, dass, wie Klaus Dörre schreibt, die "Basisinstitutionen fortgeschrittener Kapitalismen […] auf ökonomisches Wachstum getrimmt" sind. Allerdings bleibt diese Praxis gegenwärtig nicht ungebrochen und unwidersprochen. Ausgehend von der Diagnose einer "Vielfachkrise" der kapitalistischen Gegenwartsgesellschaft beziehungsweise einer "multiplen Krise des neoliberalen Kapitalismus" werden seit einigen Jahren Stimmen lauter, die in Frage stellen, ob ein auf Wachstum basierendes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem tatsächlich ein "Gutes Leben" – und dies für alle und an allen Orten dieser Welt – bereithält.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?
Hans Diefenbacher, Benjamin Held, Dorothee Rodenhäuser (Hg.):
Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?
Die Autorinnen
Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink
Birgit Blättel-Mink

Diplom-Soziologin, Dr.phil., geb. 1957, seit 2004 Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Industrie- und Organisationssoziologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Forschungsschwerpunkte: (Soziale) Innovationsforschung, Nachhaltige Entwicklung, Frauen an der Hochschule, Transdisziplinarität.

Sarah Schmitz

Sarah Schmitz absolviert momentan den Masterstudiengang Soziologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Studienschwerpunkte liegen in der kritischen Arbeitssoziologie, der (neo-)marxistischen Theorie und der feministischen Theorie, hier insbesondere in der kritischen Männlichkeitsforschung. Sie hat ihren B.Sc. in Sozialwissenschaften an der Universität Köln mit einer Arbeit über „Subjektivierungsstrategie in studienbegleitenden Praktika“ abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich mit „subjektiver Verarbeitung männlicher Arbeitslosigkeit im Kontext kapitalistischer Vergesellschaftung“. Zudem arbeitet sie mit im Projekt „Wenn Frauen zu Familienernährerinnen werden“, welches durch das Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität gefördert wird.

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