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Montag, 15. Oktober 2018
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Arbeitslose: Gibt's die?

Ausgewählte Beiträge zu den ökonomischen und gesellschaftspolitischen Aspekten der Arbeitslosigkeit

Herausgegeben von Rainer Buchegger, Monika Hutter und Béla Löderer

"Postkeynesianische Ökonomie"  · Band 4

320 Seiten ·  18,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 3-926570-18-0 (Mai 1990 )

 
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Rothschild betreibt Ökonomie im besten sozialwissenschaftliochen Sinn - theoretische und wirtschaftspolitische Relevanz kommt vor formaler Eleganz und Exaktheit, und die Bedeutung der zahlreichen nicht rein ökonomischen Faktoren wird anerkannt und berücksichtigt, statt sie als Störfaktoren aus der Analyse auszuschalten. Tichy hat diese Grundsätze sehr prägnant als die ersten zwei Verfassungsartikel von Rothschilds "Common sense economics" formuliert, nämlich "Es ist besser, eine wichtige Frage zu stellen, als eine unwichtige zu beantworten" und "Es ist besser, eine Frage ungefähr richtig als präzise falsch zu beantworten".

Diese Sichtweise erweist sich als besonders notwendig und fruchtbar beim Thema Arbeitslosigkeit und bei der Möglichkeiten ihrer Vermeidung bzw. Beseitigung - eines der zentralen Arbeitsgebiete Rothschilds.

Einführung - Arbeitslosigkeit als ökonomisches und soziales Phänomen - Unvollkommene Information und Arbeitsmarkt - Versteckte Diskriminierung und Sucharbeitslosigkeit - Keynesianische und postkeynesianische Beschäftigungstheorie - Kritische Darstellung der theoretischen Grundlagen der Vollbeschäftigung - Lohnhöhe und Beschäftigung - A Note on Female Labour Supply - Marktmechanismus und Arbeitsmarktpolitik - Vollbeschäftigung - eine Ausnahmesituation? - Ist strukturelle Arbeitslosigkeit ein Alibi für die Wirtschaftspolitik? - Arbeitszeit und Arbeitslosigkeit - Beschäftigung und Außenhandelspolitik - Arbeitslose: Gibt's die? - Der Wechsel vom keynesianischen zum neoklassischen Paradigma in der neueren Wirtschaftspolitik - "Left" and "Right" in "Federal Europe". Biographie - Gottfried Bombach: Kurt W. Rothschild zum 75. Geburtstag.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.5.1990 ()

"Kurt W. Rothschild ist eine ungewöhnliche Erscheinung in der Volkswirtschaftslehre. Er läßt sich keiner Schule zuordnen, in keine Denkschablone pressen. Gleichzeitig dürfte er einer der wenigen Ökonomen sein, deren Leistung von Fachvertretern aller Richtungen geschätzt wird. Dabei haben sie an Rothschild nicht immer Freude; denn ungebunden, wie dieser Ökonom sich nun einmal fühlt, teilt er nach allen Seiten Schläge aus. ...

Die Herausgeber haben sich bemüht, aus dem reichen Schaffen Rothschilds gleichzeitig repräsentative, gut lesbare und formal anspruchlose Artikel auszuwählen, die auch Interessenten außerhalb der Hochschulen ansprechen könnten.

Im Unterschied zu den meisten anderen Ökonomen betrachtet der Österreicher Arbeitslosigkeit als ein überaus komplexes Phänomen, dem die Behandlung innerhalb enger ökonomischer Modelle nicht gerecht werde. ..."




Der Autor
Prof. Dr. Kurt W. Rothschild
Kurt W. Rothschild

1915-2010, war wissenschaftlicher Referent und Forscher in leitender Position am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung und Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Linz bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1985.

[weitere Titel]
dem Verlag bekannte Rezensionen
  • "Kurt W. Rothschild ist eine ungewöhnliche Erscheinung in der Volkswirtschaftslehre."
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.5.1990 mehr...
  • Hannoversche Allgemeine Zeitung, 6.2.1991
  • Südwestpresse 20.9.1991
  • ZWS - Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1/1992, S. 149-151
  • De Economist 140, 1/1992, S. 142-143
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