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Mittwoch, 18. Juli 2018
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Aristoteles und die Ökonomie der Freundschaft
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Aristoteles und die Ökonomie der Freundschaft

6 Seiten · 2,09 EUR
(April 2013)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeberinnen:

Freundschaft ist "fürs Leben das Notwendigste". Das meinte bereits Aristoteles. Dabei hat sie – griechisch: die philia – viele Gesichter. In seinem Denken wurden Bürger und Freund regelrecht zu einem Synonym. Freundschaft macht den Menschen überhaupt erst zum Menschen. Freundschaft tut gut, Freundschaft ist nützlich, aber sie ist auch noch sehr viel mehr. Schon Aristoteles sah in dieser Leidenschaft ein kreatives Potential, das weit über das hinausgeht, was man im Rahmen alltäglicher Freundschaften und Freundschaftsdienste kennt. Auf Freundschaft zu setzen, ist, jeder weiß es, eine riskante Investition und doch unverzichtbar. In ihr ruhen die produktiven Energien, die es braucht, einer guten Idee den Weg in die Welt zu bahnen. Zwei Mal haben wir im Wirtschaftsphilosophischen Club Freundschaft thematisiert – einmal bei der Eberhard von Kuenheim Stiftung im Mai 2007 und im März 2011 auf Einladung der Earthrise Society. Gesine Schwan, wie üblich lebhaft engagiert, zeigte sich in der Earthrise-Diskussion besonders angetan von dem Ansatz, die Freundschaft über die Privatsphäre hinaus auch in ihrer politischen Relevanz zu erschließen und ihre praktischen Potentiale für die gegenwärtigen gesellschaftlichen Fragestellungen fruchtbar zu machen. Es folgt das Referat, mit dem Nicole Wiedinger in das Thema einführte. Es macht mit Erkenntnissen großer Denker wie eben Aristoteles, aber auch Michel Montaigne und, aktueller, Jacques Derrida vertraut.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wir segeln in unerforschten Gewässern
Julia Böllhoff und Nicole Wiedinger (Hg.):
Wir segeln in unerforschten Gewässern
Die Autorin
Nicole Wiedinger
Nicole Wiedinger

M.A. phil., nach dem Studium der Philosophie, Theater- und Literaturwissenschaft war sie in verschiedenen Positionen und Projekten im Kunst- und Kultursektor engagiert. Seit 2001 ist sie Mitarbeiterin im Institut für Wirtschaftsgestaltung, dessen Aufgabe die Wirtschaftsphilosophische Forschung und Praxis ist. Sie führt das IfW Servicebüro und leitet als Gastgeberin den Wirtschaftsphilosophischen Club München sowie die Werkstattgespräche Berlin.

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