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Sonntag, 23. September 2018
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Bürgerenergie in Deutschland – ein Modell für Partizipation?
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Bürgerenergie in Deutschland – ein Modell für Partizipation?

44 Seiten · 5,48 EUR
(August 2013)

 
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Abstract:

In Deutschland finden sich immer mehr Initiativen von Bürgern zusammen, um eigene Energieanlagen in "Bürgerhand" aufzubauen – die so genannte Bürgerenergie. Bislang war über diese zivilgesellschaftliche Bewegung wenig bekannt und konnte über Einzelbeschreibungen hinaus kaum zusammenhängend analysiert und bewertet werden. In der letzten Zeit wurden jedoch neuere Erkenntnisse durch umfangreiche Studien und wissenschaftliche Untersuchungen gewonnen. Gleichwohl bleiben auch angesichts dieser groben Gesamteinschätzungen einige Fragen offen, insbesondere hinsichtlich der Hintergründe und Kontextbedingungen dieser Energie-Initiativen. In diesem Beitrag soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern diese Energieprojekte eine Chance zur Partizipation der Bürger im Energiesektor auf lokaler Ebene darstellen und wie diese Form der Beteiligung in politischer, sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht zu bewerten ist. Zunächst wird ein kurzer Überblick über verschiedene Formen und Ausprägungen von Bürgerenergie in Deutschland gegeben, bevor die unterschiedlichen Ausprägungen von Partizipation aufgezeigt und typisiert werden. Schließlich werden diese Partizipationstypen kritisch hinsichtlich ihrer Wirkungsweisen und der Frage, ob sich ökonomische, partizipative und gemeinwohlorientierte Ziele harmonisieren lassen, diskutiert.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die deutsche
Jörg Radtke und Bettina Hennig (Hg.):
Die deutsche "Energiewende" nach Fukushima
Der Autor
Jörg Radtke
Jörg Radtke

ist seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe für Energie und Infrastruktur am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen. Zugleich ist er Doktorand im Fach Politikwissenschaft an der Universität Siegen ("Bürgerenergie in Deutschland" bei Prof. Dr. Sigrid Baringhorst).

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