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Sunday, April 21, 2019
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CCS – taugliche Ergänzung und Alternative zu den erneuerbaren Energien?
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CCS – taugliche Ergänzung und Alternative zu den erneuerbaren Energien?

Warum eine komplizierte, gefährliche und teure Technik dem Klimaschutz nicht dient

18 Seiten · 3,86 EUR
(Mai 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Carbon Capture and Storage (CCS) wird vielfältig als Beitrag zum Klimaschutz dargestellt. Große Interessensgruppen der Energiewirtschaft (v.a. Kohle und Öl) haben erreicht, dass CCS durch Forschungsprogramme und durch Vorteile beim Emissionshandel finanziell unterstützt wird. Auch einige NGOs und Umweltverbände meinen, dass CCS zumindest eine Option darstellen könnte, wenn man mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien nicht schnell genug vorankäme. Demgegenüber wird aufgezeigt, dass CCS in erster Linie eine Technik ist, die ohnehin schon schlechte Wirkungsgrade fossiler Kraftwerke zusätzlich deutlich verschlechtert. Damit wird die Stromerzeugung aus Kohle gegenüber den erneuerbaren Energien unwirtschaftlich. Wesentliche weitere Begrenzungen von CCS sind die nicht absehbaren aber zu berücksichtigenden Folgen der Grundwasserschädigung. Zudem verschärfen sich Konkurrenzen der Nutzung des Untergrundes für Geothermie bzw. die Lagerung von Atommüll. CCS erweist sich damit als Krücke für Kohlekraftwerke. Als Brücke ins Solarzeitalter wird CCS nicht benötigt – eher verhindern und behindern Planungen und Ausgaben für CCS den schnelleren Ausbau der effizienten Nutzung erneuerbarer Energien, was wiederum den Einsatz von CCS überflüssig macht.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Erneuerbare Energien
Felix Ekardt, Bettina Hennig, Herwig Unnerstall (Hg.):
Erneuerbare Energien
the author
Dr.  Werner Neumann

Physiker, seit 1992 Leiter des Energiereferats der Stadt Frankfurt am Main. Berufliche Arbeit im kommunalen Klimaschutz seit 1987. Aufbau und Mitarbeit an einem Umweltlabor v.a. mit Messungen und Untersuchungen zur Radioaktivität nach Tschernobyl. Ehrenamtlich Sprecher des Arbeitskreises Energien im Wissenschaftlichen Beirat des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V..