sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Montag, 23. Juli 2018
 Startseite » Ökonomie 
Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit – Wortspiele oder Gesellschaftspolitik?
Downloadgröße:
ca. 130 kb

Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit – Wortspiele oder Gesellschaftspolitik?

23 Seiten · 3,30 EUR
(November 2015)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Chancengleichheit war Ende der sechziger Jahre der zentrale Orientierungspunkt aller Reformbemühungen im Bildungsbereich. An ihr wurde jeder Vorschlag und jede Maßnahme gemessen. Das galt für die Auslese der Schüler wie für die Curriculumreform, die ein gemeinsames Fundamentum vermitteln sollte. Das galt für Maßnahmen der Differenzierung und Durchlässigkeit der Lernorganisation wie für Anstrengungen zur Integration sowohl der Schulformen der Sekundarstufe I wie der Verbindung von allgemeiner und beruflicher Bildung in der Sekundarstufe II. Die Dominanz des Begriffs der Chancengleichheit ist mittlerweile vorbei. Heute ist Chancengerechtigkeit die Leitkategorie.

Die Frage liegt nahe: Was ist heute, am Ende dieser Bildungsreformperiode, von der Forderung nach Chancengleichheit zu halten? War sie von vornherein ein Missverständnis? Ist sie eingelöst und damit überholt? Ist Chancengerechtigkeit der angemessenere Begriff? Eine gründlich bedachte Antwort verlangt, dass zuerst die Begriffsgeschichte nachgezeichnet und dann die aktuellen empirischen Daten durchgemustert werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Hajo Romahn, Dieter Rehfeld (Hg.):
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Die Autoren
Prof. Dr. Klaus Klemm

von 1977 bis 2007 an der Universität Duisburg- Essen Professor für empirische Bildungsforschung und Bildungsplanung, von 1988 bis 2006 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der PISA-Studien sowie im Beirat für die deutsche Bildungsberichterstattung.

Prof. Dr. emer. Hans-Günter Rolff

emeritierter Professor für Bildungsforschung an der TU Dortmund und Vorsitzender des Akademierats der „Deutschen Akademie für Pädagogische Führungskräfte“ sowie wissenschaftlicher Leiter des Fernstudienganges Schulmanagement der TU Kaiserslautern.