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Das „Super-Spiel“ Marktwirtschaft aus regulatorischer Perspektive
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Das „Super-Spiel“ Marktwirtschaft aus regulatorischer Perspektive

24 Seiten · 5,96 EUR
(20. Juli 2018)

 
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Aus dem Beitrag:

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler und „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“, Ludwig Erhard machte im Rahmen seiner Regierungserklärung am 18. Oktober 1963 folgende Feststellung: „[…] Ebenso wie beim Fußballspiel der Schiedsrichter nicht mitspielen darf, hat auch der Staat nicht mitzuspielen. Die Zuschauer würden es den Spielpartnern auch außerordentlich übelnehmen, wenn diese vorher ein Abkommen geschlossen und dabei ausgehandelt hätten, wie viele Tore sie dem einen oder anderen zubilligen. Die Grundlage aller Marktwirtschaft bleibt die Freiheit des Wettbewerbs.“ Die beiden Kernaussagen dieser Feststellung sind einerseits die Beschränkung der Rolle des Staates auf jene des Schiedsrichters und andererseits der freie Wettbewerb als Grundlage der Marktwirtschaft. Die Determinierung der Rolle des Staates sowie die Freiheit des Wettbewerbs sind unzweifelhaft Grundpfeiler einer Marktwirtschaft. Als derartige Grundpfeiler sind sie zudem durch eine Klammer miteinander verknüpft, die seit jeher in verschiedenen Disziplinen singulär, als auch interdisziplinär, immer wieder Diskurse befeuert, nämlich Regulierung.

Vor diesem Hintergrund versuchen die folgenden Ausführungen Regulierung als Klammer zwischen der Beschränkung des Staates auf die Schiedsrichterrolle sowie den freien Wettbewerb als Grundlage der Marktwirtschaft zu analysieren und aus dem Blickwinkel der Österreichischen Schule der Nationalökonomie zu beleuchten, wobei gerade Parallelen zum Fußball diese Ausführungen unterstützend veranschaulichen sollen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. (FH) Dr. Armin Kammel
Armin Kammel

LL.M. (London), MBA (CLU) ist Professor (FH) für Bankrecht und Finanzmarktregulierung an der Lauder Business School (LBS) in Wien sowie Ehrenprofessor an der Donau-Universität Krems.

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