sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Saturday, February 23, 2019
 Startseite » Umwelt  » Nachhaltigkeit & Generationengerechtigkeit 
Das Berliner Symposion
Downloadgröße:
ca. 2,912 kb

Das Berliner Symposion

Ein Bericht

16 Seiten · 3,48 EUR
(Juni 2016)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Es gibt Begriffe, mit denen es gelingt, die eigentümliche Dynamik und Charakteristik einer ganzen Epoche in Worte zu fassen und auf den Punkt zu bringen. Der Begriff des Kapitals zum Beispiel, wie Karl Marx ihn geprägt hat als Bezeichnung für ein gesellschaftliches Verhältnis ist ein solches Schlüsselwort. Es verdeutlicht die der bürgerlichen Gesellschaft eigentümliche Dynamik, die sich im Rahmen nationalstaatlicher Grenzen entwickelt, diese schließlich sprengend, indem es die Aufmerksamkeit auf den "primus motor", auf die Triebkraft des Geschehens richtet. In ähnlicher Weise, so steht zu vermuten, ist es Paul Crutzen gelungen, die spezifische Dynamik und Charakteristik, die das 21. Jahrhundert prägen wird, auf den Punkt zu bringen, als er den Begriff des Anthropozäns, des Menschenzeitalters prägte. Marx hatte den sozialhistorischen Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital des 19. Jahrhunderts vor Augen, der sich vor seinen Augen formte, und konnte deshalb die Dynamik der aufkeimenden bürgerlichen Gesellschaft konkurrierender Nationalstaaten in Begriffen der politischen Ökonomie analysieren. Die Situation heute ist eine andere. Auf dem Spiel steht nicht mehr das Schicksal des Bürgertums, des Proletariats oder des Feudaladels, sondern viel grundsätzlicher: das der Gattung "Mensch" insgesamt. Fokus der Analyse ist nicht mehr der einzelne Nationalstaat, sondern die in Konstitution befindliche Weltgesellschaft.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Schöpfer der zweiten Natur
Arno Bammé (Hg.):
Schöpfer der zweiten Natur
the author
Dr. Ingrid Reschenberg

geb. 1949, seit 2011 wiss. Mitarbeiterin an der Ferdinand-Tönnies-Arbeitsstelle in Klagenfurt, von 1982 bis 1992 pädagogische Leiterin eines Jugendkurzentrums der DAK in der Fränkischen Schweiz, danach in der Hamburger DAK-Zentrale, erst im Bereich der Gesundheitsförderung (Leitung eines zweijährigen bundesweiten Weiterbildungsprojektes zum Gesundheitsberater), später in der Qualitätssicherung und dem Qualitätsmanagement von Reha-Einrichtungen sowie in der Rehabilitationsforschung tätig.