sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Sunday, April 21, 2019
 Startseite » Umwelt  » Nachhaltigkeit & Generationengerechtigkeit 
Das Ende der Freiheit?
Downloadgröße:
ca. 1,524 kb

Das Ende der Freiheit?

Gesellschaftliche Optionen in einer Ära schwindender Ressourcen

30 Seiten · 5,21 EUR
(Juni 2016)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Wir stehen am Ende des fossilen Zeitalters. Ungewiss ist lediglich, ob dieser Übergang willentlich, durch einen gezielten Rückgang der Nutzung fossiler Energien, oder geologisch erzwungen erfolgt. Oder ob ein ungebremstes Wachstum der CO2-Emissionen in die Klimakatastrophe führt. Doch was bedeutet das für ein Wirtschaftssystem und die damit verbundene Gesellschaft, die mit einer stetigen Ausweitung des Material- und Energieverbrauchs groß geworden ist? Wie gesellschaftlich auf die – geologisch erzwungene und klimatisch dringend gebotene – Verknappung fossiler Energieträger reagieren? Spätestens Anfang der 1990er Jahre setzte sich als Antwort auf diese Frage ein Paradigma durch, das unter dem Label der "ökologischen Modernisierung" Mitte der 1980er Jahre durch eine Gruppe Berliner Sozialwissenschaftler eingeführt wurde und den Diskurs der deutschen Sozialdemokratie und der Grünen im darauffolgenden Jahrzehnt entscheidend prägte (Jänicke 2000). Verglichen mit den Debatten der 1970er und 1980er Jahre, die durch Ökonomiekritik und eine Perspektive des "ökologischen Umbaus" geprägt waren, bedeutete das eine entscheidende Wende. Nicht mehr Ökonomiekritik aus ökologischer Perspektive war von nun an angesagt, sondern die Versöhnung von Ökologie und Ökonomie. Durch eine entsprechende Regulation, vor allem eine ökologische Steuerreform, später auch durch den Handel von Emissionszertifikaten sollte der Markt vom Feind zum Helfer der Ökologie mutieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Schöpfer der zweiten Natur
Arno Bammé (Hg.):
Schöpfer der zweiten Natur
the author
Dr. Christian Lauk

Mag. rer. nat., geb. 1976, Studium der biologischen Wissenschaften in Freiburg (Breisgau) und Wien, seit 2005 wiss. Mitarbeiter am Institut für Soziale Ökologie der Alpen-Adria-Universität in Wien, 2013 fellowship am „Integrative Research Institute for the Transformation of Human-Environment Systems“ der Humboldt-Universität Berlin