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Dienstag, 23. Oktober 2018
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Das Hayek’sche Dreieck
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Das Hayek’sche Dreieck

Rekonstruktion und Plausibilitätstest im Rahmen eines Input-Output-Mengenmodells

25 Seiten · 4,45 EUR
(November 2013)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Georg Quaas widmet sich in seinem Beitrag dem Hayek'schen Dreieck (HD); dieses wird nun anhand zweier von Hayek selbst verwendeter Beispiele im Rahmen des Mengenmodells der neoricardianischen Schule rekonstruiert. Darüber hinaus wird die Analyse des HD fortgeführt, indem das Mengenmodell – den Hayek'schen Intentionen hoffentlich entsprechend – unter Abstraktion vom Geld und von den Preisen in eine marktwirtschaftliche Umgebung eingebettet und dynamisiert wird. Auf diese Weise kann der vom Nobelpreisträger nur verbal beschriebene Umstrukturierungsprozess einer Volkswirtschaft im Fall freiwilligen Sparens exakt simuliert werden. Entgegen der Behauptung Hayeks, dass der freiwillige Konsumverzicht eine dauerhafte Boom-Phase auslöst, kann gezeigt werden, dass die unterstellte Volkswirtschaft zwar in Schwingungen gerät, die aber mit einem starken Abwärtstrend verbunden sind, so dass bereits nach wenigen Zyklen das Leistungsniveau einen Tiefstand erreicht, der im Fall realer Volkswirtschaften mit einem Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung verbunden wäre. Wenn aber ein solch' katastrophaler Verlauf bereits bei einem freiwilligen Konsumverzicht zu erwarten ist, so ist das noch viel mehr bei einem erzwungenen Sparen zu befürchten, weil dieser Fall eine doppelte Umstrukturierung (Konsumverzicht und Rückkehr zum alten Niveau) impliziert.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Booms, Busts und blinde Flecken
Forschungsseminar Politik und Wirtschaft (Hg.):
Booms, Busts und blinde Flecken
Der Autor
Doz. Dr. Georg Quaas
Georg Quaas

Jahrgang 1951, ist Mitarbeiter am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Leipzig und nimmt dort die Aufgaben eines Dozenten wahr. Nach einem Diplom in Physik promovierte er zur Entwicklung des physikalischen Zeitbegriffes und habilitierte sich mit einer Arbeit über die dialektische Methode im Werk von Karl Marx. Er ist Gründungsmitglied des Forschungsseminars "Politik und Wirtschaft", das als Zero-Budget-Projekt (http://www.forschungsseminar.de) durch die freiwillige Mitarbeit vor allem von heranwachsenden Akademikern seit 2003 existiert. Kontakt: quaas@gmx.net

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