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Dienstag, 17. Juli 2018
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Das moralische Dilemma von Emissionsrechten
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Das moralische Dilemma von Emissionsrechten

11 Seiten · 2,55 EUR
(August 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Das Kyoto-Protokoll von 2005 greift die Idee der Emissionsrechte auf und macht sie zu einem seiner drei flexiblen Instrumente. Anders als in der Theorie von Dales geht es aber nicht mehr um regionale Umweltverschmutzungsprobleme, sondern um Treibhausgase auf dem Hintergrund ihrer globalen Wirksamkeit bezüglich des Klimawandels. Die schwerwiegenden Folgen des Klimawandels, die mit jeder weiteren emittierten Einheit an Treibhausgasen zunehmen, wirft jedoch eine grundsätzliche moralische Frage gegenüber den Emissionsrechten auf: Kann es ein handelbares Recht auf etwas geben, dessen ökologische Folgen die Lebensbedingungen anderer Menschen (und ebenso von Tieren und Pflanzen) gefährden? Da die Folgen des anthropogen verursachten Klimawandels eindeutig negativ sind, kann die Frage etwas allgemeiner auch folgendermaßen lauten: Kann es von einem moralischen Standpunkt aus ein Recht auf eine schädigende Handlung geben?


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wo steht die Umweltethik?
Markus Vogt, Jochen Ostheimer, Frank Uekötter (Hg.):
Wo steht die Umweltethik?
Der Autor
Sebastian Kistler
Sebastian Kistler

geb. 1981, seit 2010 wiss. Mitarbeiter in Christlicher Sozialethik an der Universität Augsburg, am Aufbau des Masterstudiengangs Umweltethik in Augsburg beteiligt. Promovend in Christlicher Sozialethik bei Prof. Dr. Markus Vogt an der LMU München.

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