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Sonntag, 24. Juni 2018
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Methodologie


Denken in Zukünften – Möglichkeiten der Szenariotechnik
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Denken in Zukünften – Möglichkeiten der Szenariotechnik

20 Seiten · 3,02 EUR
(September 2011)

 
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Aus der Einleitung:

Angesichts von Herausforderungen wie Klimawandel, demografischer Wandel, Globalisierung oder Ressourcenverknappung ist Einstein zuzustimmen, der in der New York Times vom 25. Mai 1946 schrieb "Eine neue Art von Denken ist erforderlich, wenn die Menschheit überleben und sich weiterentwickeln will." Für die Wirtschaft ist der Einfluss des Klimawandels zunächst einer unter vielen, aber im Einzelfall, bei der Beschaffung von Rohstoffen oder der Standortwahl kann er entscheidend sein. Deshalb gilt es, frühzeitig mögliche Bedrohungen der eigenen Unternehmensziele durch sich verändernde Rahmenbedingungen zu identifizieren, um sich rechtzeitig darauf einstellen zu können. Die Szenariotechnik ermöglicht Entscheidungsträgern, verschiedene konsistente und schlüssige Bilder von möglichen Zukünften zu erstellen und entsprechende Konsequenzen für heutige Entscheidungen abzuleiten. So können die Unternehmen die Betroffenheit durch den Klimawandel (Vulnerabilität) erfassen, Risiken minimieren und Chancen nutzen sowie die Anpassungsfähigkeit und die Resilienz steigern, d.h. den Umgang mit Klimaveränderungen verbessern.

Der folgende Beitrag soll einen Einblick in die Szenariotechnik bzw. das Denken in Zukünften geben. Die Szenariotechnik wird anhand des Fallbeispiels eines lokalen Energie- und Wasserversorgers verdeutlicht.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Klimaanpassungsstrategien von Unternehmen
André Karczmarzyk, Reinhard Pfriem (Hg.):
Klimaanpassungsstrategien von Unternehmen
Die Autoren
Prof. Dr. Edeltraud Günther
Edeltraud Günther

leitet seit 1996 den Lehrstuhl für Betriebliche Umweltökonomie an der TU Dresden. Seit 2005 ist sie Gastprofessorin an der University of Virginia. In der Lehre und Forschung spezialisiert sie sich auf die Bereiche Nachhaltige Unternehmensführung, Umweltleistungsmessung und Hemmnisforschung. Jüngst entwickelt sie im Forschungsprojekt REGKLAM Klimawandelanpassungsszenarien für unterschiedliche Branchen. Sie leitet die AG Szenarien der Kommission Wasserforschung der DFG.

[weitere Titel]
Julian Meyr

ist seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebliche Umweltökonomie an der TU Dresden. Im Rahmen des Forschungsprojektes REGKLAM wendet er die Szenariomethode an, um Klimawandelanpassungsszenarien für Unternehmen der Modellregion Dresden zu entwickeln. Außerdem untersucht er die Betroffenheit von und die Anpassung an den Klimawandel der Dresdner Bevölkerung.