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Samstag, 22. September 2018
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Der Einfluss grenzüberschreitender Finanzströme auf Nachfrage, Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsbilanzen in der Eurozone
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Der Einfluss grenzüberschreitender Finanzströme auf Nachfrage, Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsbilanzen in der Eurozone

22 Seiten · 4,44 EUR
(Februar 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Gegenstand dieses Essays sind die im modernen Finanzsektor liegenden Ursachen für Leistungsbilanzungleichgewichte im Euroraum und die mit ihnen Hand in Hand gehenden Änderungen der realen Wechselkurse ihrer Mitgliedsländer. Diese Ursachen, unter ihnen besonders die grenzüberschreitenden Finanzströme, werden in der neueren Literatur nur stiefmütterlich behandelt. Ein Teil dieser Literatur erklärt Leistungsbilanzungleichgewichte mit Änderungen des realen Wechselkurses bzw. mit den dahinter stehenden Lohnkostenpositionen. Ein anderer Teil der Literatur findet, dass diese These einer sorgfältigen empirischen Untersuchung nicht standhält. Damit wird die Frage aufgeworfen, ob die Lohn- bzw. Preisentwicklung eines Mitglieds des Euroraums und seine Leistungsbilanzposition endogene Variablen und seine grenzüberschreitenden Kapitalströme die erklärende Variable sind. Dieser Essay versucht, eine Antwort zu finden. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass Kapitalbewegungen von den Vermögenspreisen auf Finanzmärkten gesteuert werden und Leistungsbilanzen von der aggregierten Nachfrage auf den Gütermärkten. Es wird also ein Zusammenhang zwischen Vermögenspreisen und Leistungsbilanzen vermutet. Als zentrales Element zum Verständnis dieses Zusammenhangs dient die Liquiditätstheorie des Zinses. Meines Wissens nach gibt es bisher keinen ähnlich gearteten Ansatz in der Literatur zu diesem Thema.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Krise der europäischen Integration aus keynesianischer Sicht
Harald Hagemann, Jürgen Kromphardt (Hg.):
Die Krise der europäischen Integration aus keynesianischer Sicht
Der Autor
Dr. Hubert Gabrisch
Hubert Gabrisch

war von 1993 bis 2015 Abteilungsleiter und Forschungsdirektor am Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) und ist gegenwärtig Research Associate am Wiesbaden Institute for Law and Economics (WILE). Er lebt heute in Halle (Saale) und Wien.