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Der Euro und die Eurokrise aus Sicht der Schweiz
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Der Euro und die Eurokrise aus Sicht der Schweiz

32 Seiten · 6,58 EUR
(22. März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Die Auswirkungen, die die Einführung des Euros auf die schweizerische Wirtschaft und die schweizerische Geldpolitik gehabt hat, werden deskriptiv untersucht. Entgegen ursprünglicher Befürchtungen hat der Euro den Schweizer Franken im Inland nicht verdrängt. Der Franken konnte auch seine Stellung als internationale Währung behaupten. Bis zum Ausbruch der Finanzkrise war die Bilanz für die Schweiz aufgrund des relativ starken Euros, der sinkenden Volatilität des Wechselkurses wie auch der stabilen Umgebung für die eigene Geldpolitik klar positiv. Seither hat der Euro gegenüber dem Franken nominell wie real stark an Wert verloren und die Volatilität des Wechselkurses hat gerade im Zug der Euroturbulenzen massiv zugenommen. Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass dem Franken in Krisenlagen häufig eine Rolle als safe haven zukommt. In diesem Umfeld ist es für die Schweizerische Nationalbank sehr schwierig geworden, eine zielkonforme Geld- und Währungspolitik zu betreiben. Aus schweizerischer Sicht ist eine Stabilisierung der Währungsunion ihrem Auseinanderbrechen allerdings vorzuziehen


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Armin Jans
Armin Jans

ist seit 2002 Professor für Volkswirtschaftslehre an der School of Management der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur. 1995-1999 war er Nationalrat, 1999-2011 Mitglied des Bankrats (Aufsichtsrats) der Schweizerischen Nationalbank. Seit 2003 ist er Mitglied, seit 2010 Vizepräsident des Bankrats der Zuger Kantonalbank. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind: Schweiz und europäische Integration, Stabilität des Finanzsystems und Nachhaltigkeit von Staatsfinanzen.