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Samstag, 15. Dezember 2018
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Der Geltungsanspruch der New Austrians
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Der Geltungsanspruch der New Austrians

43 Seiten · 6,57 EUR
(November 2013)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Im Beitrag von Friedrun Quaas wird das aktive Bestreben der jüngsten Generation der "Österreicher" dargestellt, dem eigenen Geltungsanspruch zum Durchbruch zu verhelfen. Sie bedienen sich hierfür des verbalen Rückgriffs auf die Tradition der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Mit der Postulierung eines generationenübergreifenden Schulzusammenhangs verfolgen sie den Zweck, die eigene Position in der Wissenschaftslandschaft zu stärken und zugleich eine anti-neoklassische Spezifik glaubhaft zu machen. Beide Ambitionen beruhen jedoch, so die Autorin, auf einem trügerischen Selbstbild. Durchgängige Kohärenz innerhalb der Österreichischen Schule habe es zu keiner Zeit gegeben, so dass das für die New Austrians interessante Erbe bestenfalls einen Bruchteil des tatsächlichen darstellt. Besonders aufschlussreich sind die jeweils favorisierten Themen, bei denen es aufgrund nachweisbarer Kritikresistenz weniger um wissenschaftliche Präzision als um ideologische Botschaften geht. Eingebildete Feindschaften und unüberlegt eingegangene Wahlverwandtschaften haben zu einer Bastardierung des Wissenschaftsprogramms geführt, auf deren Grundlage sich nicht alle Positionen der Austrian Economics signifikant von denen des modernen Mainstream separieren lassen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Booms, Busts und blinde Flecken
Forschungsseminar Politik und Wirtschaft (Hg.):
Booms, Busts und blinde Flecken
Die Autorin
Prof. Dr. Friedrun Quaas
Friedrun Quaas

Jahrgang 1954, ist seit 2005 Professorin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und war mehrmals Gastprofessorin an der Universität Lumière Lyon 2. Nach dem Studium der Mathematik und der Politischen Ökonomie promovierte sie mit einer im Metropolis-Verlag erschienenen Arbeit zum Problem der Transformation von Werten in Preise. Für ihre Habilitationsschrift zum Thema der Sozialen Marktwirtschaft erhielt sie den Wolfgang-Ritter-Preis 2001. Ihre Interessengebiete sind: Ökonomische Theoriegeschichte, Evolutorische Ökonomik, Ordnungspolitik und Wirtschaftsethik. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des Forschungsseminars "Politik und Wirtschaft". Kontakt: quaas@wifa.uni-leipzig.de

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