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Freitag, 16. November 2018
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Der Lebensmittelhandel setzt Zeichen
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Der Lebensmittelhandel setzt Zeichen

Zur Ableitung von Potenzialen, Erfolgsfaktoren und -hemmnissen regionaler Vermarktungsansätze im konventionellen Lebensmittelhandel

30 Seiten · 4,31 EUR
(September 2006)

 
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Aus der Einleitung:

Zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragestellung will dieser Beitrag zunächst vorhandene Potenzialfelder aufzeigen, an Hand welcher Wettbewerbsvorteile im Rahmen der Listung regional-nachhaltiger Produkte auszumachen sind, um im Folgenden vorhandene Erfolgsbedingungen und -hemmnisse im Zuge der „Nutzbarmachung“ dieser Felder – aus einer kulturalistischen Perspektive heraus – zu identifizieren. Methodisch wurde im Zuge der Untersuchung die schematische Trennung zwischen untersuchenden Forschern und Untersuchungsobjekten aufgehoben. Verschiedene Interventionen im empirischen Feld dienten jeweils sowohl als Medium der Analyse, als auch der Initiierung von Veränderungsprozessen. So wurden zur Beförderung einer regionalnachhaltigen Ernährungskultur – in Abstimmung mit dem Lebensmitteleinzelhandel – u.a. die Listung verschiedener Erzeugnisse aus regionaler Produktion, der Einsatz gängiger Verkaufsförderungsmaßnahmen und umfassende Mitarbeiterschlungen vorbereitet und analysiert. Geplante Maßnahmen zielten folglich nicht nur darauf ab, Zustände zu messen oder zu bewerten, sondern Veränderungen aktiv zu bewirken und darüber die Bedingungen für den Wandel evaluieren und analysieren zu können.

Zu Projektbeginn konnten zwei Handelspartner gefunden werden, die sich dazu bereit erklärten, verschiedene Interventionen in der Untersuchungsregion bzw. im Zuge der Beschaffung und Vermarktung regionaler Lebensmittel umzusetzen:

1. Die Combi Verbrauchermarkt Einkaufsstätte GmbH & Co. KG ist ein regionales Handelsunternehmen mit einem Netz von aktuell 65 Verbrauchermärkten im westlichen Niedersachsen. Das Unternehmen ist seit mehr als 30 Jahren etablierter Versorgungsbestandteil der Region. Bereits zu Projektbeginn hielt Combi unter der Marke „Natur- Wert“ – mit Konzentration auf Fleischprodukten, Eiern, Frischeinudeln und Kartoffeln – ein eigenes Sortiment aus regional kontrollierter Produktion vor.

2. Zweiter Projekt-Handelspartner war der selbständige Markant Markt Uphoff in Riepe. Mit einer Verkaufsfläche von 800 m2 ist dieser Markt einer von zahlreichen Läden dieser Größenklasse in der Region Ostfriesland. Der Markant-Markt hatte zu Projektbeginn kaum Lieferbeziehungen zu regionalen Erzeugern begründet. Nahezu 100% des Sortiments wurden zentral über ein Lager der Markant Nordwest GmbH (Bünting-Gruppe / Leer) beschafft.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ossena – Das Unternehmen nachhaltige Ernährungskultur
Reinhard Pfriem, Thorsten Raabe, Achim Spiller (Hg.):
Ossena – Das Unternehmen nachhaltige Ernährungskultur
Der Autor
Karsten Uphoff
Karsten Uphoff

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Absatz und Marketing sowie am Lehrstuhl für Unternehmensführung und betriebliche Umweltpolitik (beide Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). Seit Juni 2007 als Berater bei der ecco ecology+communication Unternehmensberatung GmbH.

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