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Sunday, February 24, 2019
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Der Neu-Keynesianismus als neues makroökonomisches Konsensmodell: Eine kritische Würdigung
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Der Neu-Keynesianismus als neues makroökonomisches Konsensmodell: Eine kritische Würdigung

33 Seiten · 5,29 EUR
(August 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Michael Heine und Hansjörg Herr präsentieren eine kritische Würdigung des Neu-Keynesianismus – und hier insbesondere jener Strömung, die ein gesamtwirtschaftliches Makromodell auf der Grundlage von Güter- und Arbeitsmarktunvollkommenheiten zu beschreiben versucht. Dazu entwickeln sie zunächst die Geschichte ökonomischer Dogmen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der Neoklassischen Synthese über die verschiedenen Monetarismen zum Neu-Keynesianismus als Abfolge einer reflexiven Theorieentwicklung. Der Neu-Keynesianismus wird dann auf seine methodischen und inhaltlichen Kernaussagen hin überprüft: Mit der Akzeptanz des walrasianischen Marktmodells als Referenzrahmen, der These von der Formbarkeit rationaler Erwartungen und dem Anspruch einer konzisen Mikrofundierung werden Grundpfeiler keynesianischer Analyse negiert, die letztlich die Betonung von Marktunvollkommenheiten – auf Güter- und Arbeitsmärkten, die im NAIRU-Kon¬zept kulminieren – als wesentliche Alternative zur Neoklassik erfordern. Indem der Neu-Keynesianismus die zentralen Postulate der walrasianischen Theorie akzeptiert, gleichzeitig aber auch Ergebnisse produziert, die Skeptiker des reinen Marktmodells ansprechen, bietet er allerdings eine breites Dach, unter dem sich ein neuer Mainstream herauskristallisieren könnte.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Neu-Keynesianismus – der neue wirtschaftspolitische Mainstream?
Eckhard Hein, Arne Heise, Achim Truger (Hg.):
Neu-Keynesianismus – der neue wirtschaftspolitische Mainstream?
the authors
Prof. Dr. Michael Heine
Michael Heine

seit 2001 Gastprofessor für Stadt- und Regionalforschung an der TU Berlin, seit 1994 Professor für Volkswirtschaftslehre an der FH für Technik und Wirtschaft, Berlin.

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Prof. Dr. Hansjörg Herr
Hansjörg Herr

seit 1994 Profesor an der FHW Berlin.

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