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Der Neu-Keynesianismus als neues makroökonomisches Konsensmodell: Eine kritische Würdigung
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Der Neu-Keynesianismus als neues makroökonomisches Konsensmodell: Eine kritische Würdigung

33 Seiten · 6,10 EUR
(22. August 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Michael Heine und Hansjörg Herr präsentieren eine kritische Würdigung des Neu-Keynesianismus – und hier insbesondere jener Strömung, die ein gesamtwirtschaftliches Makromodell auf der Grundlage von Güter- und Arbeitsmarktunvollkommenheiten zu beschreiben versucht. Dazu entwickeln sie zunächst die Geschichte ökonomischer Dogmen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der Neoklassischen Synthese über die verschiedenen Monetarismen zum Neu-Keynesianismus als Abfolge einer reflexiven Theorieentwicklung. Der Neu-Keynesianismus wird dann auf seine methodischen und inhaltlichen Kernaussagen hin überprüft: Mit der Akzeptanz des walrasianischen Marktmodells als Referenzrahmen, der These von der Formbarkeit rationaler Erwartungen und dem Anspruch einer konzisen Mikrofundierung werden Grundpfeiler keynesianischer Analyse negiert, die letztlich die Betonung von Marktunvollkommenheiten – auf Güter- und Arbeitsmärkten, die im NAIRU-Kon¬zept kulminieren – als wesentliche Alternative zur Neoklassik erfordern. Indem der Neu-Keynesianismus die zentralen Postulate der walrasianischen Theorie akzeptiert, gleichzeitig aber auch Ergebnisse produziert, die Skeptiker des reinen Marktmodells ansprechen, bietet er allerdings eine breites Dach, unter dem sich ein neuer Mainstream herauskristallisieren könnte.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Neu-Keynesianismus – der neue wirtschaftspolitische Mainstream?
Eckhard Hein, Arne Heise, Achim Truger (Hg.):
Neu-Keynesianismus – der neue wirtschaftspolitische Mainstream?
the authors
Prof. Dr. Michael Heine
Michael Heine

war bis 2015 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Von 2006 bis 2014 war er Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geldpolitik, Postkeynesianismus und Regionalökonomie. Europäische Währungspolitik.

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Prof. em. Dr. Hansjörg Herr
Hansjörg Herr

war bis 2016 Professor für Supranationale Integration an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind monetäre Makroökonomie, Entwicklungsökonomie und europäische Integration. Er ist einer der Gründer der Global Labour University.

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