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Der Staat in der Input-Output-Rechnung
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Der Staat in der Input-Output-Rechnung

31 Seiten · 6,40 EUR
(30. Oktober 2019)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Reiner Stäglin und Rainer Fremdling gehen in ihrem Beitrag der Frage nach, welche Möglichkeiten es bei der Erstellung von Input-Output-Tabellen gibt, den Staatssektor zu berücksichtigen. Unproblematisch ist die Erfassung des Outputs, der aus den Verkäufen und gebührenpflichtigen Leistungen des Staates besteht, die in einer Zeile bei den Vorleistungen (I. Quadrant) und bei der Endnachfrage (II. Quadrant) der Tabelle erscheinen. Problematisch dagegen ist die Verbuchung der Inputs, zu denen ebenfalls Vorleistungen, primäre Inputs (u.a. die Wertschöpfung) und Endnachfragekäufe gehören. Wird der Staat als Produktionsbereich behandelt, erscheinen seine Vorleistungskäufe in einer Spalte im I. Quadranten und seine primären Inputs in einer Spalte bei den Primär-Komponenten im III. Quadranten; wird der Staat als Endnachfragebereich bzw. als Bereich der letzten Verwendung angesehen, werden seine Ausgaben in einer Spalte im II. Quadranten ausgewiesen. Diese Verbuchung der staatlichen Nachfrage wird um zwei Varianten erweitert, die dann alle anhand von vier empirischen Beispielen der Erstellung symmetrischer Input-Output-Tabellen präsentiert werden. Danach werden die vier Tabellen zu einer gleichartigen staatsbezogenen Input-Output-Analyse herangezogen, bei der die durch die Staatsnachfrage induzierte Produktion berechnet wird und damit direkte, indirekte und gesamte Abhängigkeitsquoten gebildet werden können. Als Fazit des Beitrages wird für eine zukünftig anzuwendende Staatsverbuchung plädiert.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the authors
Dr. Reiner Stäglin
Reiner Stäglin

1938, Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin, Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam. Forschungsprofessor am DIW Berlin. Im Verlauf des beruflichen Werdegangs: Leiter der Input-Output-Gruppe am DIW und Entwicklungshelfer. Präsident der International Input-Output Association und Vorsitzender der Deutschen Statistischen Gesellschaft. Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse.

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Prof. Dr. Rainer Fremdling
Rainer Fremdling

1944, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Groningen (wirtschafts- und geisteswissenschaftliche Fakultät, 1987-2006) und seit 2013 Senior Research Associate am DIW.

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