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Tuesday, July 16, 2019
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Deutschlands „Basar-Ökonomie“ nach der Finanz- und Wirtschaftskrise
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Deutschlands „Basar-Ökonomie“ nach der Finanz- und Wirtschaftskrise

Internationale Wertschöpfungsketten in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen

26 Seiten · 6,02 EUR
(Juli 2018)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Ulrich Brautzsch und Udo Ludwig gehen auf die Diskussion um Deutschlands „Ba-sarökonomie“ ein und stellen sie in den Kontext internationaler Wertschöpfungsketten in den VGR. Die einst beschworene Gefahr, Deutschland verwandele sich in eine „Basar-Ökonomie“, hat sich weder vor noch während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 und danach bewahrheitet. Die Fertigungstiefe der Produktion hat sich nach Erreichen der Talsohle vor Krisenbeginn nicht weiter verringert. Im Gegenteil, sie ist während der Krise gestiegen. Der Internationalisierungsgrad der Wertschöpfungsketten wurde zwar gestört, der Rückgang der Importintensität der Exportgüterproduktion war aber nicht permanent, sondern nur vo-rübergehender Natur. Exporte und die mit ihnen über den Produktionsprozess verbundenen Importe sind beide im Krisenjahr 2009 gesunken, der Saldo blieb aber trotz Rückgangs deut-lich positiv. Diese Befunde zur Importdurchdringung der Exportgüterproduktion und deren Folgen für Wertschöpfung und Beschäftigung sind das Ergebnis von Modellrechnungen. Nach der Krise wurde der vormalige Stand der vertikalen Integration weitgehend wiederhergestellt. Die bereits vor dem Ausbruch der Krise beobachtete Tendenz zur Stagnation des Grades der vertikalen Spezialisierung im deutschen Außenhandel hat sich auch nach der Erholung von den unmittelbaren Krisenfolgen fortgesetzt. Fortschritte der vertikalen Spezialisierung durch den Abbau von Handelsbarrieren lassen noch auf sich warten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the authors
Prof. Dr. Udo Ludwig
Udo Ludwig

1943, Abteilungsleiter Makroökonomik im Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Honorarprofessor an der Universität Leipzig, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Institut für Empirische Wirtschaftforschung. Im Verlauf des beruflichen Werdegangs: Forschungsgruppenleiter am Zentralinstitut für Wirtschaftswissenschaften der Akademie der Wissenschaften der DDR, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Analyse im Statistischen Amt der DDR, Abteilungsleiter Analyse und Prognose des volkswirtschaftlichen Reproduktionsprozesses am Akademieinstitut für Wirtschaftswissenschaften.

[weitere Titel]
Dr. Hans-Ulrich Brautzsch

1956, ist seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Makroökonomik des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).