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Deutschlands Anteil an Stabilitätsproblemen im Euroraum
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Deutschlands Anteil an Stabilitätsproblemen im Euroraum

22 Seiten · 4,99 EUR
(22. März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung beruht die Eurokrise nicht allein auf zu hoher Staatsverschuldung in einzelnen Ländern des Euroraumes. Stattdessen sind die divergierenden wirtschaftlichen Entwicklungen der Mitgliedsländer seit Euro-Einführung wesentlich: Steigenden Leistungsbilanzüberschüssen in Ländern wie Deutschland standen steigende Leistungsbilanzdefizite in den Krisenländern Spanien, Italien, Portugal, Irland und Griechenland gegenüber. Damit wurde Deutschland zu einem Nettogläubiger gegenüber dem Rest der Welt, während sich die Nettoverschuldung der Krisenländer gegenüber dem Ausland kontinuierlich erhöhte. Sowohl die derzeit gute Position Deutschlands als auch die schlechte Position der Krisenländer sind Resultat der ungleichgewichtigen Entwicklungen seit Einführung des Euros und wurden durch die deutsche Wirtschaftspolitik befördert: Die hohen Auslandsschulden der Krisenländer beruhen zu einem nicht unwesentlichen Teil auf bilateralen Leistungsbilanzdefiziten mit Deutschland. Gleichzeitig hat Deutschland seine hohen Leistungsbilanzüberschüsse auf Basis einer stetigen Verbesserung seiner preislichen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den anderen Euroländern erreicht, die zu einem Großteil auf geringe Lohnsteigerungen zurückzuführen ist.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the authors
Prof. Dr. Heike Joebges
Heike Joebges

ist Professorin für allgemeine Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt International Economics an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Zuvor hat sie knapp drei Jahre als Referatsleiterin für Internationale Konjunkturanalysen und -prognosen am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf gearbeitet.

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Prof. Dr. Camille Logeay
Camille Logeay

ist Professorin für VWL und quantitative Methoden an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Zuvor war sie sowohl am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans Böckler Stiftung in Düsseldorf als auch am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in der Konjunkturabteilung tätig.

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