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Dezentral und partizipativ?
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Dezentral und partizipativ?

Möglichkeiten und Grenzen von Bürgerbeteiligung zur Umsetzung der Energiewende

20 Seiten · 3,31 EUR
(23. April 2014)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Abstract:

Die im Jahre 2011 überparteilich beschlossene Energiewende stellt Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und die Gesellschaft insgesamt vor große Herausforderungen. Es wird zunehmend klarer, dass die Energiewende deutlich mehr ist als eine begrenzte technologische Anpassung. Vielmehr ist ein weitreichender Übergang zu einem neuen "Energiesystem" erforderlich. Neben vielfältigen professionalisierten Akteuren sind dabei auch die Bürger wesentlich stärker als bislang mit einzubeziehen. Ohne die Legitimation und aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger wird die Energiewende nicht gelingen. Vor diesem Hintergrund diskutiert der vorliegende Beitrag, wie dezentral und partizipativ die Energiewende sein könnte, müsste oder sollte? Es werden die Möglichkeiten und Grenzen der Bürgerbeteiligung zur Umsetzung der Energiewende als einem sozio-technischen Transformations- und Transitionprozess diskutiert und deutlich gemacht, dass Bürgerbeteiligung notwendig aber nicht hinreichend ist für eine erfolgreiche Energiewende; Erfolg und Misserfolg der Energiewende hängen nicht zuletzt davon ab, ob die organisierten Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ihrer jeweiligen Verantwortung gerecht werden. Am Ende dieses Beitrags werden Gestaltungsmöglichkeiten für eine optimierte Bürgerbeteiligung vorgeschlagen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die deutsche
Jörg Radtke und Bettina Hennig (Hg.):
Die deutsche "Energiewende" nach Fukushima
the author
Dr. Harald Heinrichs

Juniorprofessor am Institut für Umweltkommunikation an der Universität Lüneburg. Im Anschluss an seine Dissertation über Umweltpolitikberatung und einem Forschungsaufenthalt an der Tufts University in Boston, USA, war er von 2001-2004 Postdoc in der Programmgruppe Mensch, Umwelt, Technik am Forschungszentrum Jülich. Seit Januar 2005 leitet er die Forschungsgruppe ‚Partizipation, Kooperation und nachhaltige Entwicklung‘.

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