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Dezentrale Energiewende
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Dezentrale Energiewende

Mehr regionale Autarkie oder Verzicht auf neue Stromleitungen führt zu einem höheren Bedarf von Windrädern

16 Seiten · 3,66 EUR
(15. Februar 2021)

 
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Abstract:

Laut Koalitionsvertrag soll der Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65% erhöht werden. Gleichzeitig wurde zumindest bis zur Novelle des EEG Ende 2020 der Ausbau der Windenergie dort begrenzt, wo Engpässe in den Stromleitungen drohen. Neue Hochspannungsgleichstromübertragungsleitungen sollen die Engpässe beseitigen. Neue Stromtrassen werden aber von einigen politischen Akteuren sehr kritisch betrachtet und teilweise abgelehnt, nicht zuletzt von manchen Umweltverbänden. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Artikel drei wissenschaftliche Arbeiten ausgewertet. Ihnen sind konkrete Aussagen darüber zu entnehmen, inwiefern bei einem hohen Ökostromanteil aufgrund eines teilweisen Verzichtes auf neue Stromleitungen oder einer geographisch dezentralen Energiewende besonders viele Windenergieanlagen benötigt werden.

Dabei hat ein Mehrbedarf von Windrädern sowohl ökonomische als auch ökologische Auswirkungen, so dass zwei von drei Säulen der Nachhaltigkeit betroffen sind.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Uwe Nestle

war von 2019 bis 2020 geschäftsführender Vorstand des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Seit 2001 arbeitete er für rund zehn Jahre im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Bereich der Energiewende, insb. zu Erneuerbaren Energien und zum EEG. Von 2010 bis 2012 und im Jahr 2018 war er im BMU für Ressourceneffizienz zuständig. 2013 gründete er das Büro Energie- und Klimapolitik I Beratung (EnKliP).