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Die Beendigung extremer monetärer Instabilität

Mit Ausführungen zu der westdeutschen Währungsreform 1948, der deutschen Währungsunion 1990 und ausgewählten Transformationsökonomien

"Studien zur Monetären Ökonomie"  · Band 25

249 Seiten ·  36,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-200-6 (Oktober 1999 )

 
lieferbar sofort lieferbar

 

Die Arbeit fasst mit dem Begriff extreme monetäre Instabilität eine makroökonomische Konstellation, in der es infolge eines hohen Schuldenstandes des Staates und/oder des Unternehmenssektors nicht möglich ist, mit traditionellen geldpolitischen Maßnahmen den Wert der nationalen Währung zu stabilisieren und eine Remonetisierung der Wirtschaft herbeizuführen. Eine Voraussetzung für die monetäre und reale Stabilisierung der Wirtschaft ist sodann eine Reduzierung bzw. Entwertung der inländischen Finanzbestände. Diskutiert werden in diesem Zusammenhang die Währungsreform, die Zwangsanleihe, die »Anpassungsinflation«, Debt-Bonds-Swaps und Debt-Equity-Swaps.

Die Analyse der Wirkungsmechanismen einer extremen monetären Instabilität, ihres Zustandekommens und ihrer Beseitigung erfolgt vor dem Hintergrund einer monetär-keynesianischen Interpretation der Rolle des Geldes im Wirtschaftsprozess. Es werden begleitende wirtschaftspolitische Maßnahmen diskutiert, die positiv auf die Rentabilität unternehmerischer Tätigkeit wirken. Im Vordergrund steht eine stabilitätsorientierte Unterbewertung der Währung, die nicht nur die Rentabilität erhöht, sondern auch direkt stabilisierend auf die Währung wirkt.


the author
Dr. Silke Tober
Silke Tober geb. 1964, ist seit 2005 Referatsleiterin für Geldpolitik am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Konjunkturabteilung des DIW Berlin (Schwerpunkt: Geldpolitik). [weitere Titel]
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