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Donnerstag, 19. Juli 2018
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Die Debatte um Über-Akademisierung
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Die Debatte um Über-Akademisierung

16 Seiten · 4,30 EUR
(November 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Nicht nur Deutschlands Immobilienmarkt boomt, sondern auch die Anzahl der Studienanfänger an Deutschlands Hochschulen. Wahrscheinlich liegt in beiden Fällen aber keine "Blase" vor, denn es handelt sich jeweils um einen langfristigen Prozess, der mit moderater Geschwindigkeit abläuft und wenig "Spekulatives" hat. Bereits im Ersten Nationalen Bildungsbericht der Autorengruppe Bildungsberichterstattung schrieben die Autoren: "Als Institutionen der Wissensproduktion (durch Forschung) und Wissensproduktion (durch Erstausbildung und Weiterbildung) gewinnen Hochschulen eine immer größere Bedeutung". Sie verweisen auf das beträchtliche Wachstum des Hochschulsektors seit dem 2. Weltkrieg, der mit dem "shift from elite to mass higher education" verbunden sei. Auf der anderen Seite haben die Erweiterung des Kreises der Hochschulzugangsberechtigten und die Bologna-Reform die Durchlässigkeit des Bildungssystems erhöht und zu einem Anstieg der Anzahl der Studienanfänger beigetragen. Die insbesondere durch die Einführung des gestuften Studiensystems mit Bachelor- und Masterabschlüssen ausgelösten Verhaltensänderungen der Studienberechtigten könnten - so das Argument - zu Fehlentwicklungen im Sinne einer Zunahme der inadäquaten Beschäftigung, sinkenden Bildungsrenditen und steigender Arbeitslosigkeit von Hochschulabsolventen führen oder zu langfristigen Zyklen von Mangel- und Überfüllungsphasen in einzelnen akademischen Karrieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Bildung in der Wissensgesellschaft
Lutz Bellmann, Gerd Grözinger (Hg.):
Bildung in der Wissensgesellschaft
Die Autoren
Prof. Dr.  Lutz Bellmann
Lutz Bellmann

Forschungsbereichsleiter des IAB - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg und Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Arbeitsökonomie, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

[weitere Titel]
Dr. Ute Leber
Ute Leber

wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Betriebe und Beschäftigung“ und Ko-Leiterin des Forschungsbereichs „Bildungs- und Erwerbsverläufe“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).