sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Freitag, 20. Juli 2018
 Startseite » Ökonomie 
Die Elimination sozialer Praktiken
Downloadgröße:
ca. 107 kb

Die Elimination sozialer Praktiken

Eine Herausforderung auf dem Weg zu suffizienten Alltagskulturen

17 Seiten · 3,19 EUR
(November 2015)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Innovation gilt oft als Königsweg nachhaltiger Transformation und zielt auf eine Neugestaltung bestehender Verhältnisse. Neu zu gestalten gilt es nicht nur Technologien oder Produkte, sondern ebenso Wissensbestände und schließlich die sozialen Praktiken, die diese Elemente prägen. Als Teil jeder Neugestaltung kann sowohl Neues eingeführt, als auch Bestehendes abgeschafft werden. Allerdings wird der Begriff der Innovation oft nur mit dem „Einführen von etwas Neuem“1 in Verbindung gebracht. Der Aspekt des Abschaffens wird nicht nur in der Nachhaltigkeitsdebatte vielfach vernachlässigt. Und das obwohl er gerade dort von großer Bedeutung ist. Grund genug, um an dieser Stelle mit dem Konzept der Elimination einen alternativen Schwerpunkt zu setzen. Ohne weiter auf die Begriffe einzugehen, möchte ich in diesem Beitrag die Bedeutung und die Herausforderungen der Elimination sozialer Praktiken vor dem Hintergrund suffizienter Alltagskulturen diskutieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Innovation – Exnovation
Annika Arnold, Martin David, Gerolf Hanke, Marco Sonnberger (Hg.):
Innovation – Exnovation
Der Autor
Martin Schweighöfer

geb. 1978, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Nachwuchsgruppe EnergyCultures an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Dort arbeitet er an seiner Dissertation zur Wissensproduktion in sozialen Bewegungen und ihrer Rolle in den Transformationsprozessen der Energiewende. Ein weiterer Schwerpunkt seiner sozialwissenschaftlichen Forschung sind suffiziente Alltagkulturen und der damit verbundene Wandel sozialer Praktiken. Nebenberuflich ist er landwirtschaftlicher Praktiker und widmet sich verschiedenen Gemeinschaftsprojekten. Er studierte Volkswirtschaft an der Universität Wien und arbeitete mehrere Jahre in verschiedenen Bereichen der angewandten Nachhaltigkeitsforschung.