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Samstag, 17. November 2018
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Die Gewissheit der ungewissen Zukunft
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Die Gewissheit der ungewissen Zukunft

Wetterderivate als Versicherungsinstrumente

22 Seiten · 4,42 EUR
(April 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Nur eines wissen wir mit Gewissheit: dass die Zukunft ungewiss ist. Ebenso wie die Vergangenheit. Denn die Opazität des Bevorstehenden macht auch den Sinn des Gewesenen unbestimmt oder immer wieder bestimmbar. Die ganze Existenz des Menschen ist also durch Ungewissheit gekennzeichnet. Doch Ungewissheit lässt sich nur schwer fassen; sie hat keinen ontischen Ort in der Umwelt, sie ist eher ein Korrelat der Ortung eines Systems in der Welt. Sichtbar wird die Ungewissheit also nicht in der Einheit eines Gegenstands, sondern in der Differenz zwischen System und Umwelt. Eine solche Differenz kann innerhalb des Systems auf zweierlei Weise thematisiert werden, je nachdem, ob die Umwelt als Ressource oder als Information erfasst wird. Im ersten Fall wird die Differenz als Abhängigkeit, im zweiten Fall als Ungewissheit behandelt. Auch das Problem der Ressourcen ist aber letztlich ein Problem von Informationen bezüglich der Möglichkeit, die unentbehrlichen Ressourcen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu haben. Beide Perspektiven sollten nicht nur integriert werden; sie stellen in der Tat nur eine dar.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Der Autor
Dr. Alberto Cevolini

lehrt Wissenssoziologie an der Universität Modena/Reggio Emilia (Italien). Studium der Soziologie und später der Philosophie in Bologna; Gastwissenschaftler an der Universität Witten/ Herdecke (2005-2006) und an der Universität Bielefeld (2007); Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung an der Universität Konstanz (2010-2012). Forschungsgebiete: Erkenntnistheorie, allgemeine Systemtheorie, Wissenssoziologie.