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Die Große Depression, der New Deal, ihre Bewertung durch den Mainstream und die Krise Europas
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Die Große Depression, der New Deal, ihre Bewertung durch den Mainstream und die Krise Europas

42 Seiten · 8,15 EUR
(08. Juli 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Von allen Regionen der Welt hat die Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre Europa am schwersten getroffen. Dafür gibt es vier Hauptursachen: - In der EU hat die Politik den Anstieg von Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung, mit der Kürzung von Reallöhnen, Sozialleistungen und sonstigen Staatsausgaben zu bekämpfen versucht, und so die Krise weiter vertieft. - Der „Spekulationsspielraum“ von Banken, Hedge Funds und sonstigen „Finanzalchemisten“ wurde in der EU – im Gegensatz zu den USA  nicht eingeschränkt. - Die Organisation der EU als Staatenbund, von denen 18 Länder eine gemeinsame Währung haben, erschwert eine energische und gemeinschaftliche Krisenbekämpfung. - Die neoliberale Weltanschauung prägt das Denken und Handeln der europäischen Eliten in ungleich höherem Ausmaß als in den USA, nicht zuletzt, weil das Fundament der EU die gemeinsamen Märkte und Marktfreiheiten sind, nicht aber der soziale Zusammenhalt. Die Finanzkrise und der Wirtschaftseinbruch 2009 trafen die gesamte Weltwirtschaft. Aber nur in der EU vertieften sich die Probleme danach weiter: Die Spekulation auf einen Staatsbankrott sprang von Griechenland auf andere Länder wie Portugal, Spanien und Italien über, im Auftrag des „Rettungsschirms“ verordnete die „Troika“ strenges Sparen sowie Lohnkürzungen, die Wirtschaft dieser Länder schlitterte in eine Depression. Dies sowie die anhaltend hohen Zinsdifferenzen zwischen den „Problemländern“ in Südeuropa und den „guten“ Ländern im Norden führten in die Eurokrise.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Für eine bessere gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
Harald Hagemann, Jürgen Kromphardt (Hg.):
Für eine bessere gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
the author
Prof. Dr. Stephan Schulmeister
Stephan Schulmeister

geb. 1947, selbständiger Wirtschaftsforscher und Universitätslektor, von 1972 bis 2012 Mitarbeiter am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Lebensthema: Spekulationstechniken und Preisdynamik auf Finanzmärkten und ihre Folgen für Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und das Europäische Sozialmodell.

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