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Samstag, 15. Dezember 2018
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Die Konsequenzen des demographischen Wandels für die Arbeitswelt und die Herausforderungen für ein adäquates Alternsmanagement
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Die Konsequenzen des demographischen Wandels für die Arbeitswelt und die Herausforderungen für ein adäquates Alternsmanagement

20 Seiten · 3,66 EUR
(Oktober 2005)

 
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Aus der Einleitung des Beitrags:

Vier Trends werden also die zukünftige Entwicklung der Arbeitswelt bestimmen: Ein Mangel an Jüngeren, das Älterwerden betrieblicher Belegschaften und dabei eine längere Verweildauer im Betrieb, der permanente absolute Rückgang an Erwerbspersonen im Arbeitskräfteangebot und die andersartige Zusammensetzung der Belegschaften.

Klagen heute schon bestimmte Branchen über Fachkräftemangel, sind die mismatches auf dem Arbeitsmarkt, die Diskrepanzen zwischen Arbeitsmarkt und Erwerbslosenmarkt jetzt schon nachhaltig ausgeprägt, so wird vor allen Dingen nach 2010 das Angebot an Arbeitskräften deutlich sinken, primär qualifizierte junge Arbeitskräfte knapp und teuer werden. Insbesondere in Regionen mit einer niedrigen Arbeitslosenquote zeigt sich jetzt schon ein Mangel an Erstauszubildenden und jungen Fachkräften. Insgesamt werden erste Warnzeichen für einen „war of talents“ zwischen den Unternehmen, der sich in hoher Wechselbereitschaft bei qualifizierten Fachkräften, überproportional hohen personalpolitischen Aufwendungen für Rekrutierung sowie Betriebsbindungen bemerkbar macht, sichtbar. Dieser Trend wird sich in den folgenden Jahren weiter verstärken, so dass befürchtet wird, dass langfristig ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zumindest auf Teilmärkten vorhanden sein wird – was dann auch Konsequenzen für Beschäftigte mit geringerer Qualifikation haben wird, da jeder Fachkräftearbeitsplatz, der nicht besetzt werden kann, negative Folgen für Arbeitsplätze mit geringeren Qualifikationsanforderungen hat.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Wirtschaftspolitik in offenen Demokratien
Lothar F. Neumann, Hajo Romahn (Hg.):
Wirtschaftspolitik in offenen Demokratien
Der Autor
Prof. Dr. Klaus Lompe

Technische Universität Braunschweig, Seminar für Politikwissenschaft und Soziologie, Institut für Sozialwissenschaften.