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Saturday, May 25, 2019
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Die Kuh ist kein Klima-Killer
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Die Kuh ist kein Klima-Killer

Zur Co-Evolution von Gras und Grasern und ihrer Bedeutung für die Potenziale nachhaltiger Land- und Weidewirtschaft

10 Seiten · 2,48 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Auch im Beitrag von Anita Idel spielen geschichtliche Aspekte der Landschaftsgenese eine bedeutende Rolle. Idel sensibilisiert für die Bedeutung von Grasern für die Bodenfruchtbarkeit. Aus historischer Perspektive weist sie darauf hin, dass die weltweit fruchtbarsten Böden, ehemalige Steppenböden, ihre extreme Fruchtbarkeit großen Pflanzenfressern (Herbivoren) verdanken. Für die Gegenwart spielt dies insofern eine Rolle, als dass Idel die Potenziale künftiger Landnutzungsformen für die Welternährung in ganzheitlichen Ansätzen sieht, die die Fruchtbarkeit von Landschaften fördern. Idel weist darauf hin, dass der gegenwärtige hohe Einsatz synthetischen Stickstoffdüngers zu Lachgasemissionen führt, die 'den' Beitrag der Landwirtschaft zum Klimawandel darstellen. Gleichzeitig bewirke diese Art der Landwirtschaft trotz kurzfristig steigender Erträge einen immer stärkeren Verlust der Bodenfruchtbarkeit. Als Alternative plädiert Idel für eine deutliche Reduktion der Tierzahl, angepasste Tier- und Pflanzenzucht sowie die Förderung von Kreislaufwirtschaft. Artgemäße Tierhaltung im Freiland und (im Winter) auf Stroh würden somit neben Tierschutz auch entscheidende Potenziale für Klima- und Ressourcenschutz durch Kreislaufwirtschaft bieten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Nachhaltige Lebensstile
Lieske Voget-Kleschin, Leonie Bossert, Konrad Ott (Hg.):
Nachhaltige Lebensstile
the author
Dr. Anita Idel
Anita  Idel

ist Tierärztin. Von 2005-2008 war sie Leadautorin des UN-Weltagrarberichtes (IAASTD). Sie ist Mitbegründerin der AG Kritische Tiermedizin (1982), des Gen-ethischen Netzwerks (1986), der Ges. für Ökologische Tierhaltung (1991), des Conseil Mondial des Eleveurs (1997) und Mitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW). Sie lehrt an den Unis in Witzenhausen (1986-2015) und Lüneburg (2011-2017) und an der FH Münster (seit 2012). Als Mediatorin ist sie in den Spannungsfeldern zwischen Landwirtschaft und Natur-/Tierschutz engagiert. 1993 erhielt sie den Schweisfurth-Forschungspreis und 2013 den SALUS-Medienpreis.

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