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Montag, 23. Juli 2018
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Methodologie


Die Methodendiskussion in den Wirtschaftswissenschaften vor dem Hintergrund der Finanzkrise
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Die Methodendiskussion in den Wirtschaftswissenschaften vor dem Hintergrund der Finanzkrise

39 Seiten · 5,74 EUR
(Oktober 2010)

 
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Aus der Einleitung:

Die Ausweitung der von den USA ausgehenden Subprime-Krise im Finanzmarkt und Bankensektor zu einer globalen Rezession und einer daraus resultierenden Staatsschulden-Krise hat in den vergangenen zwei Jahren auch die Wirtschaftswissenschaften in der Öffentlichkeit unter Druck gesetzt. Ihre Modelle und Methoden wurden als eine der tiefer liegenden Krisenursachen an den Pranger, ihre Erklärungs- und die darauf aufbauende Beratungskompetenz in Frage gestellt. Natürlich haben auch die Ökonomen selbst aufgrund der Krise, nicht zuletzt aber auch wegen der öffentlichen Thematisierung ihrer Zunft, eine intensive Debatte über die Modelle und Methoden ihrer Disziplin geführt. Diese Reflexion ist längst nicht abgeschlossen. Trotzdem wird hier ein erster Überblick dieser Debatte gegeben und eine Positionierung zu wesentlichen Fragen vorgenommen. Der Beitrag ist folgendermaßen gegliedert: Das erste von zwei Hauptkapiteln fasst die internationale Debatte zusammen, wobei hier jene Fragen verhandelt werden, welche die Disziplin als Ganzes in ihrer internationalen Ausrichtung und Entwicklung betreffen. Vor diesem Hintergrund diskutiert das zweite Hauptkapitel den unglücklichen deutschen Sonderweg, der insbesondere im ersten Halbjahr 2009 als "Methodenstreit" um die künftige Ausrichtung der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland kreiste. Anders als im ersten Hauptkapitel, in dem wir uns weitgehend auf eine unparteiische Darstellung der internationalen Debatte beschränken, ergreifen wir im zweiten Hauptkapitel entschieden und begründet Partei gegen jene Bestrebungen traditioneller Ordnungsökonomen, welche die Finanz- und Wirtschaftskrise für eine Rückkehr zum überholten Status quo ante instrumentalisieren wollten. Im Fazit, dem vierten Kapitel des Beitrags, geben wir einen Ausblick auf die wahrscheinliche Weiterentwicklung der Volkswirtschaftslehre, international und ? hoffentlich ? auch an den deutschen Fakultäten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Autoren
Nils aus dem Moore
Nils  aus dem Moore

Dipl.-Volkswirt und Dipl.-Journalist, Referent für Kommunikation und Wissenschaftler des Kompetenzbereichs "Öffentliche Finanzen" im Berliner Büro des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).

Prof. Dr. Christoph M. Schmidt
Christoph M. Schmidt

Präsident des RWI in Essen, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Lehrstuhl für angewandte Wirtschaftspolitik und Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum