sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Samstag, 19. Januar 2019
 Startseite
Die Rolle der Industrie in den gesellschaftlichen Utopien des dezentralen Kapitalismus
Downloadgröße:
ca. 132 kb

Die Rolle der Industrie in den gesellschaftlichen Utopien des dezentralen Kapitalismus

19 Seiten · 3,13 EUR
(März 2013)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Der folgende Beitrag analysiert zunächst die gesellschaftlichen Utopien des dezentralen Kapitalismus, die in den letzten 10 Jahren entstanden sind. Denn diese haben die verdienstvolle Aufgabe übernommen, nicht nur die Transformation der Industrie- zur Wissensgesellschaft zu beschreiben, sondern auch einen Blick in die Zukunft zu wagen. Ähnlich wie den Utopien des 17. Jahrhunderts (Francis Bacon) oder den gesellschaftlichen Visionen des 19. Jahrhunderts (August Comte, Karl Marx) geht es ihnen darum, die Konturen und die Strukturen einer künftigen Gesellschaft – in diesem Fall der postindustriellen Wissensgesellschaft – zu beschreiben und damit zugleich Wege zu markieren, auf denen die Wissensgesellschaft einen Begriff ihrer selbst entwickeln könnte. Der Beitrag befasst sich mit der Vision einer emphatischen Zivilisation von Jeremy Rifkin, der Vision des Utility-Zeitalters von Nicholas Carr, dem Konzept "Wisdom of Crowds" von James Surowiecki und schließlich der posthumanistischen Sozialtheorie von Bruno Latour. Im Anschluss werden dann in Abschnitt 6 die wesentlichen Schlussfolgerungen beleuchtet, die sich aus diesen Diagnosen ergeben.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Modernität der Industrie
Birger P. Priddat, Klaus-W. West (Hg.):
Die Modernität der Industrie
Der Autor
Prof. Dr. Johannes Weyer
Johannes Weyer

ist seit dem Jahr 2002 Professor für Techniksoziologie an der Technischen Universität Dortmund. Er hat an der Universität Marburg studiert und 1983 promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Techniksoziologie, Technologiepolitik, Netzwerkanalyse, Mensch- Maschine-Interaktion in hochautomatisierten Verkehrssystemen, Steuerung komplexer Systeme. Johannes Weyer ist Mitherausgeber der Online- Zeitschrift „Science, Technology & Innovation Studies“. Zahlreiche Publikationen, u.a. „Soziale Netzwerke“ (2011), „Management komplexer Systeme“ (2009), „Techniksoziologie“ (2008), „Wernher von Braun“ (1999).

[weitere Titel]