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Sonntag, 19. August 2018
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Die Schuldenbremse als Ursache der deutschen Konsolidierungserfolge?
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Die Schuldenbremse als Ursache der deutschen Konsolidierungserfolge?

Eine vergleichende Analyse der „strukturellen“ Konsolidierung der öffentlichen Haushalte der Gebietskörperschaften von 1991 bis 2016

23 Seiten · 3,79 EUR
(Dezember 2017)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Katja Rietzler und Achim Truger untersuchen in ihrem Beitrag die „strukturelle“ Konsolidierung der öffentlichen Haushalte der Gebietskörperschaften von 1991 bis 2016. Sie zeigen dabei, dass die gesamtstaatliche Konsolidierung seit 2010 sogar etwas schwächer ausgeprägt war als in einigen vorausgegangenen Konsolidierungsphasen, in denen die 2009 in das Grundgesetz aufgenommene Schuldenbremse noch gar nicht existierte. Während z.B. in dem kritischen Zeitraum 2002-2007 die Konsolidierung primär auf der Ausgabenseite betrieben wurde und zu einem Rückgang der Ausgabenquote von fast 4 Prozent führte, ist die erfolgreiche Haushaltskonsolidierung seit 2010 vor allem auf die Einnahmenseite zurückzuführen. Die entscheidenden Ursachen für diese Entwicklung liegen jedoch nicht in der Einführung der Schuldenbremse, die für den Bund nach Ablauf der Übergangsphase bereits ab 2017 voll greift, sondern in dem starken Anstieg der Steuereinnahmen als Folge der günstigen Konjunktur nach der schnellen Überwindung der tiefen Rezession von 2008/9, kombiniert mit dem extrem niedrigen Zinsniveau im Euroraum, das die Haushalte des Bundes, aber auch der anderen Gebietskörperschaften in hohem Maße entlastet.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Keynes, Geld und Finanzen
Harald Hagemann, Jürgen Kromphardt, Markus Marterbauer (Hg.):
Keynes, Geld und Finanzen
Die Autoren
Prof. Dr. Achim Truger
Achim Truger

Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin.

[weitere Titel]
Dr. Katja Rietzler
Katja Rietzler

leitet das Referat für Steuer-und Finanzpolitik des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturpolitik IMK in Düsseldorf.

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