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Mittwoch, 18. Juli 2018
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Die Verbrauchskraft
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Die Verbrauchskraft

16 Seiten · 2,93 EUR
(Juni 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Um Missverständnissen vorzubeugen: Dies ist kein weiterer Beitrag zur Konsumtionsgeschichte, also der Disziplin, die seit etwa dreißig Jahren die Güterkonsumtion aus ökonomischer, statistischer, soziologischer, psychologischer, ästhetischer, semiotischer, gendertheoretischer, kulturwissenschaftlicher und noch mancher anderen Sicht darstellt. So vielfältig und komplex die Konsumtionsgeschichte ihren Gegenstand behandelt, was nicht in ihr vorkommt, ist die Tatsache, dass Konsumtion letztlich das physische Zusammentreffen des konsumierten Objekts mit dem konsumierenden Subjekt ist, mehr und genauer noch der Verzehr des einen durch den anderen. Nichts anderes besagt ja das lateinische „consumere“. Es bezeichnet den Verzehr des Brennstoffs durch das Feuer und der Nahrung durch den biologischen Organismus. Dass die klassische politische Ökonomie die Konsumtion als Vernichtung definiert, zeigt, dass sie anders als die neuere Konsumtionsgeschichte noch eine konkrete, lebendige Vorstellung vom tatsächlichen Geschehen hat.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger P. Priddat (Hg.):
Was ist?
Der Autor
Wolfgang Schievelbusch

unabhängiger Kultur- und Ideenhistoriker. 2003 wurde er von der Akademie der Künste zu Berlin mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet, 2005 mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung und zuletzt mit dem Lessing-Preis 2013 der Freien undHansestadt Hamburg.