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Die Vermessung des Staates
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Die Vermessung des Staates

Der Methodenkanon des SNA / ESA: noch einmal auf den Prüfstand?

49 Seiten · 9,25 EUR
(30. Oktober 2019)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Alfred Franz konstatiert in seinem Beitrag, dass in der großen Familie der Berichts-Konzepte der VGR dem Output, der Wertschöpfung sowie dem BIP nach wie vor bestimmende Bedeutung zukommt, sei es als Basis weitergehender Berechnungen, sei es als zentrale Information zur Wirtschaft eines Landes. Dementsprechend ist dafür in den internationalen „Standard-Systemen“ (UN; OECD; später auch EU) schon von Beginn an ein detaillierter Definitionsapparat festgelegt worden. Die Popularität so bedeutsamer VGR-Referenzen scheint zu verdecken, dass dabei für den statistischen Zugang zweierlei Ebenen mit je spezifischem Informationsprofil in Betracht kommen: einmal im Wege der Unternehmen (oder, allgemeiner, der „institutionellen“ statistischen Einheiten) und einmal im Wege der Betriebe (oder allgemeiner: der „funktionellen“ Einheiten, insbesondere auch in Gestalt der öffentlichen Dienststellen). (...) Ein die beiden Ebenen hierarchisch übergreifender Zusammenhang ist aus dem Verhältnis der Unternehmen (usw.) zu ihren Betrieben gewährleistet (nach dem „1 : n“-Muster der Mehrbetriebsunternehmen). Wie weit geht in diesem dualen System die Symmetrie der Ergebnisse, oder ist es mit Summen-Kongruenz der Gesamtgrößen getan? Und ist selbst Letztere überhaupt gesichert? Für solche Fragen haben die Definitionen für die Markt(M)- bzw. Nicht-Markt(NM)-Qualität unter der geläufigen 50%-Regel entscheidende Signifikanz, weil für M die Erlöse am Markt, aber für NM die involvierten Kosten bestimmend sind. (...) Der Text unterzieht die in den „Systemen“ vorgegebene Methodologie zur Gewährleistung von Symmetrie und Kongruenz einer systematischen Überprüfung von Anfang an. Dabei liegt der Schwerpunkt naturgemäß auf dem Bereich, in dem M- und NM-Phänomene überlappen. Sie beginnt daher mit einer Inventur der „Statistischen Einheiten“ einer jeden Ebene, die zunächst als solche zu identifizieren, sodann nach ihrer M- bzw. NM-Qualität einzuordnen und schließlich über die Ebenen einander gegenüberzustellen sind. Zunächst analysiert im elementaren Milieu der Statistischen Einheiten, lassen sich dann die Ergebnisse ohne weiteres auf die aggregierte Stufe der VGR übertragen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Dr. iur. Alfred Franz

1939, war von 1965 bis 2001 am Österreichischen Statistischen Zentralamt; daselbst Leitungsfunktion der Abteilung für VGR (1976-1994); danach Leiter der Abteilung „Sozialstatistik, Internationale Vergleiche und Regionale Konten“. Honorarprofessur an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; einschlägige Lehraufträge an der Technischen Universität Wien und an der Universität Innsbruck. Träger des Großen Ehrenzeichens der Republik Österreich und Ehrenmitglied der Österreichischen Statistischen Gesellschaft.

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