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Dienstag, 17. Juli 2018
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Die Zeit und die Konventionen der Ökonomie
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Die Zeit und die Konventionen der Ökonomie

22 Seiten · 3,90 EUR
(November 2007)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Ute Tellmann plädiert in ihrem Betrag für eine politische Soziologie des Ökonomischen, zu der sie auf dem Wege einer Auseinandersetzung mit klassisch-soziologischen Abhandlungen aus der Systemtheorie und Simmels „Philosophie des Geldes“ gelangt. Ihr Argument lautet, dass die gängige Diagnose der Beschleunigung ökonomischer Abläufe (beispielhaft der Finanzmärkte), die sich bereits bei Simmel finden lässt, meist (in modernisierungstheoretischer Weise) mit bestimmten konstitutiven Eigenschaften des Mediums Geld begründet wird, gleichzeitig aber die institutionelle und kulturelle Bedingtheit dieser Eigenschaften abgeschattet wird und sie dadurch essenzialisiert werden. Am Beispiel Keynes’ Ausführungen zur Abschaffung des Goldstandards zeigt Tellmann, dass Temporalität in der Ökonomie, statt untrennbar mit einem (theoretisch immer schon gesetzten) Geldmedium gekoppelt zu sein, Gegenstand politischer Setzungen ist.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Markt-Zeit der Finanzwirtschaft
Andreas Langenohl, Kerstin Schmidt-Beck (Hg.):
Die Markt-Zeit der Finanzwirtschaft
Die Autorin
Ute Tellmann

Oberassistentin am Institut für Soziologie der Universität Basel. Studium der Soziologie in Bielefeld und Toronto, Promotion in Politischer Theorie an der Cornell University, Titel „The Economy and the Foundation of the Modern Body Politik“. Arbeitsschwerpunkte: Historische Epistemologie der Ökonomie, poststrukturalistische Soziologie und Theorien des Politischen.