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Wednesday, May 22, 2019
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Die Zukunft der Europäischen Zentralbank – ein ständiger lender of last resort?
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Die Zukunft der Europäischen Zentralbank – ein ständiger lender of last resort?

30 Seiten · 5,54 EUR
(Juni 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Es gehört zu den nachhaltigen gemeinsamen Verdiensten von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger, dem Eurosystem immer wieder seine konstruktiven Schwächen vorgehalten zu haben. Eine Zentralbank wolle die Europäische Zentralbank sein. Wie aber könne sie das von sich behaupten, wenn wesentliche Eigenschaften fehlen würden oder auf tönernen Füßen stünden? Nehmen wir die Fragen nach dem Recht zur ausschließlichen Geldemission, nach den beleihungsfähigen Sicherheiten in Zeiten von Liquiditätsengpässen und natürlich nicht zuletzt nach ihrer Fähigkeit als Gläubiger der letzten Instanz, als Garanten einer Geldversorgung in einer monetären Ökonomie. Eindrucksvoll schildern beide in ihrem breit rezipierten Werk "Eigentum, Zins und Geld" die Achillesfersen eines Geldsystems, das über die Grundfragen seiner eigenen Verfasstheit nicht genügend Rechenschaft ablegt. Was Heinsohn und Steiger seit Anbeginn der Europäischen Währungsunion kritisch gegen die Europäische Währungsverfassung vorgetragen haben, hat die Finanzkrise mit ihrem Ausbruch im Jahr 2008 in aller Schärfe ans Licht gebracht: eine tiefe Verunsicherung gegenüber den Aufgaben und dem Rollenverständnis einer Zentralbank in Zeiten einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise.

Offenbar hat es in der Konstruktion der europäischen Zentralbank keine ausreichende Verständigung darüber gegeben, wie eigentlich die Arbeitsteilung zwischen einer Zentralbank auf der einen Seite und der Finanzpolitik auf der anderen Seite sein soll.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Jan Beaufort, Frank Decker (Hg.):
"Eigentum, Zins und Geld" nach 20 Jahren
the authors
Dr. Detlev Ehrig
Detlev Ehrig

Institut für Konjunktur- und Strukturforschung der Universität Bremen. Seit 1983 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Studiengang Wirtschaftswissenschaften.

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Dr. Uwe Staroske
Uwe Staroske

Fachreferent für Wirtschaftswissenschaft der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen.

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