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Monday, September 16, 2019
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Die europäischen Großstädte seit 1850
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Die europäischen Großstädte seit 1850

Hauptlinien der Entwicklung aus wirtschafts- und sozialhistorischer Sicht

18 Seiten · 3,38 EUR
(Juli 2018)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Friedrich Lenger verfolgt in seinem „historischen“ Beitrag die Hauptlinien der europäischen Großstadtentwicklung um etwa 170 Jahre zurück und eröffnet damit interessante Einsichten zum Wandel sozialräumlicher Ungleichheiten. Im 19. Jahrhundert waren dem Autor zufolge Unterschiede zwischen den Stadtteilen in erster Linie funktional, das heißt durch die räumliche Konzentration bestimmter Gewerbezweige, begründet. Soziale Ungleichheiten seien zu dieser Zeit typischerweise in der unterschiedlichen Aneignung von Räumen innerhalb eines Gebäudes zum Ausdruck gekommen. Erst in Folge der Urbanisierung, die durch Fernhandel, Verkehr und Industrialisierung vorangetrieben wurde, bildeten sich in den Städten neue Raumordnungen heraus: Unter anderem mit Arbeitervierteln und mittelschichtsbestimmten Vororten seien gegen Ende des 19. Jahrhunderts innerstädtische Segregationsmuster entstanden. In diese Zeit fallen laut Lenger auch die Anfänge der Stadtplanung, indem für bestimmte Viertel zum Beispiel Bauhöhen oder bestimmte Nutzungsarten (gewerblich bzw. zu Wohnzwecke) vorgeschrieben wurden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Stadtluft macht reich/arm
Bernhard Emunds, Claudia Czingon, Michael Wolff (Hg.):
Stadtluft macht reich/arm
the author
Prof. Dr. Friedrich Lenger
Friedrich Lenger

Professor für Mittlere und Neuere Geschichte (mit besonderer Berücksichtigung des 19. und 20. Jahrhunderts), Justus-Liebig-Universität Gießen; 2015 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis des DFG; seit 2015 Ordentliches Mitglied der International Commission for the History of Towns; seit 2013 Mitglied der Kommission für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.