sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Montag, 19. November 2018
 Startseite
Die kulturelle Bedeutung des Fleischkonsums in Mitteleuropa – warum ist es so schwer, etwas zu ändern?
Downloadgröße:
ca. 213 kb

Die kulturelle Bedeutung des Fleischkonsums in Mitteleuropa – warum ist es so schwer, etwas zu ändern?

13 Seiten · 2,78 EUR
(August 2014)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung der Herausgeber:

Manuel Trummer geht in seinem Beitrag der Frage nach, weshalb es vielen Menschen – häufig wider besseren Wissens und Gewissens – so schwer fällt, weniger oder kein Fleisch (mehr) zu essen. Dafür wählt er einen dezidiert kulturhistorischen und alltagsanalytischen Zugang. Seine Hypothese lautet, dass die Dissonanzen zwischen kulturell erworbenem Wissen über Fleisch, Expertinnenwissen und medialen Werbebildern einen wesentlichen Faktor für die Beharrung auf Fleisch in weiten Teilen der europäischen Ernährungskulturen darstellt. Er untersucht die kulturellen Aspekte des Fleischkonsums, dessen Bedeutung als Statussymbol sowie zur Schaffung von Identitäten und Rollenbildern. Deutlich wird dabei, dass Ernährung in der Moderne auch zur Positionierung und Distinktion dient (ähnlich auch Jetzkowitz im zweiten Teil dieses Bandes). Um den zu hohen Fleischkonsum zu senken, ist laut Trummer ein verantwortungsvolles Zusammenspiel von Politik, Medien und Industrie notwendig.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Nachhaltige Lebensstile
Lieske Voget-Kleschin, Leonie Bossert, Konrad Ott (Hg.):
Nachhaltige Lebensstile
Der Autor
Dr. Manuel Trummer

Studium der Vergleichenden Kulturwissenschaft/ Volkskunde und Kunstgeschichte an der Universität Regensburg. 2005- 2008 Promotionsstipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung e.V., Thema der Dissertation: „Sympathy for the Devil. Tradition in der Popkultur.“ 2007- 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg, seit 2011 Postdoc Assistent, aktuell Habilitation zum Thema „Landlust – Landfrust? Demografischer Wandel und Alltagskultur“ an der Universität Regensburg. Forschungsschwerpunkte: Ländliche Kulturen und Transformationsprozesse, Kulturen der populären Unterhaltung und Vergnügung, Geschichte und aktuelle Transformation europäischer Ernährungskulturen.