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Friday, August 23, 2019
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Die makroökonomischen Wurzeln der hohen Arbeitslosigkeit in Europa
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Die makroökonomischen Wurzeln der hohen Arbeitslosigkeit in Europa

Der Einfluss des Wachstums im Ausland

33 Seiten · 3,15 EUR
(November 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

„Die makroökonomischen Wurzeln der hohen Arbeitslosigkeit in Europa“ werden von Dean Baker und John Schmitt untersucht. Ihr Beitrag analysiert verschiedene Deutungen des Anstiegs der europäischen Arbeitslosigkeit in den letzten drei Jahrzehnten und zeigt, dass mikroökonomische Erklärungen wenig stichhaltig sind. Schwache oder gar keine Beweise gebe es für die Behauptung, dass europäische Arbeitsmärkte in den 90er Jahren im Vergleich zu den 60er Jahren rigider geworden seien. Die alternative mikroökonomische Erklärung, die hohe europäische Arbeitslosigkeit spiegele die Inflexibilität der Arbeitsmärkte gegenüber Nachfrageschocks wider, sei nicht vereinbar mit den beobachtbaren Veränderungen von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit bei Beschäftigten unterschiedlicher Qualifikationsniveaus. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit konzentriere sich nicht auf die Geringqualifizierten, wie das diese Theorie vorhersagt, vielmehr sei er auf allen Qualifikations- und Ausbildungsniveaus zu beobachten. Die Arbeitslosigkeit in Europa lasse sich daher am besten als ein makroökonmisches Phänomen verstehen, und zwar in dem Sinne, dass die Wirkungen restriktiver Politik über nationale Grenzen hinweg übertragen werden. Genauer gesagt habe die disinflatorische Politik der 80er und 90er Jahre einen zurechenbaren Einfluss auf die Arbeitslosigkeit gehabt. Der Beitrag legt eine Reihe von Schätzungen über Auswirkungen des ausländischen Wachstums auf nationale Arbeitslosenquoten vor. Diese Berechnungen seien ein Beleg dafür, dass ein langsames ausländisches Wachstum ein wichtiger Faktor beim Anstieg der europäischen Arbeitslosigkeit in den letzten Jahrzehnten war – 20 bis 30% des Anstiegs ließen sich allein diesem Faktor zurechnen. Da aber diese Schätzung nicht die direkten, nationalen Effekte restriktiver Politik enthalte, müsse man schließen, dass makroökonomische Kräfte die Hauptursache der hohen Arbeitslosigkeit in Europa sind.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Moderne Wirtschaftspolitik = Koordinierte Makropolitik
Eckhard Hein, Achim Truger (Hg.):
Moderne Wirtschaftspolitik = Koordinierte Makropolitik
the authors
Dean Baker

Co-Director, Center for Economic and Policy Research, Washington.

John Schmitt

Economic Policy Institute, Washington.