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Friday, February 22, 2019
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Die menschgemachte Erde
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Die menschgemachte Erde

Wie das Anthropozän den Blick auf Natur, Kultur und Technologie verändert

10 Seiten · 2,74 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

In der kulturellen Tradition der westlichen Welt wurde lange Zeit relativ scharf zwischen Natur und Kultur sowie zwischen biologisch Lebendigem und technisch Geschaffenem unterschieden. Diese Dualismen sind bis heute prägend dafür, wie Menschen sich selbst und die Welt wahrnehmen. Früher diente die Unterscheidung zwischen Natur und Kultur eher dazu, das "höherwertige" menschliche Tun von der "minderwertigen" Natur abzugrenzen. Heutzutage kommt die Trennung in Natur und Kultur auch in umgekehrter Weise zum Ausdruck, etwa wenn vermeintlich "unberührten" Wildnisgebieten im Gegensatz zu Städten ein höherer ökologischer Wert beigemessen wird. Doch seit einigen Jahrzehnten verlieren die alten Grenzziehungen ihre Bedeutung. Vom Klimawandel bis zur synthetischen Biologie ist die Erde von heute von Phänomenen geprägt, bei denen sich die Sphären von Natur, Kultur und Technik auf neue Weisen vermengen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Schöpfer der zweiten Natur
Arno Bammé (Hg.):
Schöpfer der zweiten Natur
the author
Christian Schwägerl
Christian Schwägerl

ein Berliner Journalist, der für GEO, Cicero und Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schreibt, hat als Korrespondent gearbeitet für die Berliner Zeitung (1997–2001), FAZ (2001–2008) und DER SPIEGEL (2008–2012). Er ist Autor der Bücher „Menschenzeit“ (2010) und, gemeinsam mit Andreas Rinke, „Elf drohende Kriege“ (2012). Schwägerl ist Mitbegründer des Anthropozän-Projekts im Berliner Haus der Kulturen der Welt (HKW) und der bevorstehenden Anthropozän-Ausstellung im Deutschen Museum in München, für die er als externer Kurator arbeitet