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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Die öffentliche Förderung der Selbsthilfe - eine erfolgreiche Kooperation zwischen Öffentlichem und Drittem Sektor?
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Die öffentliche Förderung der Selbsthilfe - eine erfolgreiche Kooperation zwischen Öffentlichem und Drittem Sektor?

10 Seiten · 3,22 EUR
(Oktober 2002)

 
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Aus der Einleitung:

Angesichts der Engpässe der öffentlichen Haushalte und der Suche nach einer Neubestimmung der Rolle des Staates in der Gesellschaft werden zunehmend neue Definitionen von öffentlichen Aufgaben überlegt und alternative Strategien ihrer Erfüllung diskutiert. Eine Variante ist die (Teil-)Übertragung von Aufgaben an Organisationen des Markt- oder des Dritten Sektors. In diesem Zusammenhang lässt sich auch die Entwicklung interessanter neuer institutioneller Arrangements beobachten. Handelt es sich um Erfolgsmodelle, stehen diese oft dermaßen im Blickpunkt des Interesses von Politik und Wissenschaft, dass bereits bestehende Arrangements mit möglicherweise bemerkenswerten Wohlfahrtseffekten unbeachtet bleiben. In diesem Beitrag soll daher einmal eine schon seit längerem bestehende Kooperation zwischen öffentlicher Verwaltung und einem Netzwerk von Nonprofit-Organisationen vorgestellt werden, die in den Wirtschaftswissenschaften wenig Beachtung findet: die Selbsthilfe im Gesundheits- und Sozialbereich und ihre öffentliche Förderung.

Diese kooperative Beziehung kann als ökonomisch vorteilhaft angesehen werden, wenn sie die Erstellung von Leistungen mit wohlfahrtsrelevanten Effekten ermöglicht. Auf längere Sicht lässt sich die öffentliche Förderung vermutlich nur dann politisch rechtfertigen, wenn die Selbsthilfe einen Beitrag zur Entlastung des Staates leistet. Selbsthilfeförderung sollte auch den Präferenzen der Bürger entsprechen. Ein Vorzug des Zusammenwirkens zwischen Selbsthilfe und öffentlicher Hand wäre ferner, wenn von ihm innovative Impulse für eine zukunftsfähige Entwicklung des Wohlfahrts¬staates ausgingen.

Nachdem in Abschnitt 1 die netzwerkartig organisierte Selbsthilfe vorgestellt und in Abschnitt 2 die Instrumente und die Größenordnung der öffentlichen Förderung erläutert worden sind, soll abschließend diskutiert werden, ob sich die Kooperation hinsichtlich der genannten Kriterien als ?erfolgreich? einstufen lässt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Finanzpolitik in der Informationsgesellschaft
Birger Priddat, Horst Hegmann (Hg.):
Finanzpolitik in der Informationsgesellschaft
Der Autor
Dr. Ingrid Wilkens

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Nürnberg