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Donnerstag, 19. Juli 2018
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Die strategische Rolle des Sozialkapitals
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Die strategische Rolle des Sozialkapitals

15 Seiten · 3,04 EUR
(September 2009)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Nach Gerhard Scherhorn kommt dem Sozialkapital in der Theorie und Praxis starker Nachhaltigkeit eine strategische Rolle zu. Das so genannte Drei-Säulen-Modell von Nachhaltigkeit diene mit seiner geforderten Gleichrangigkeit der drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales letztlich dazu, dem Subsystem Wirtschaft zu ermöglichen, auf seinen heutigen Strukturen und Ansprüchen zu beharren. Dagegen ist laut Scherhorn Nachhaltigkeit schon in sich ein ökonomisches Konzept, das die Erhaltung der Lebens- und Produktionsgrundlagen fordere. Das Ziel der nachhaltigen Entwicklung in ökologischer Hinsicht, also die Erhaltung und Kultivierung des naturgegebenen Produktionspotentials, behandelten Ott und Döring in ihrer Theorie der starken Nachhaltigkeit. Darüber hinaus sei jedoch auch eine Anpassung der sozialen Produktivkräfte, des Sozialkapitals, notwendig. Der Umgang mit bzw. die Entwicklung des Sozialkapitals ist laut Scherhorn die entscheidende Stellschraube für eine nachhaltige Entwicklung, wie er am Beispiel der Solarenergie verdeutlicht. Das Beharren auf tief verwurzelten Werten, die einer solchen Entwicklung entgegenstehen, das Verfolgen von Eigeninteressen einzelner mächtiger Interessengruppen und eine allgemeine Minderschätzung künftiger Güter seien die drei tieferliegenden Gründe, die eine nachhaltige Entwicklung verhinderten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
Tanja von Egan-Krieger, Julia Schultz, Philipp Pratap Thapa, Lieske Voget (Hg.):
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
Der Autor
Prof. em. Dr. Gerhard Scherhorn
Gerhard Scherhorn

am Institut für Haushalts- und Konsumökonomik der Universität Hohenheim. Seit 1996 Direktor der Arbeitsgruppe "Neue Wohlstandsmodelle" im Wuppertal Institut.

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