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Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende
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Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende

17 Seiten · 3,04 EUR
(23. April 2014)

 
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Abstract:

Die Energiewende wird heute eingeleitet. In vier Jahrzehnten soll die derzeit zum größten Teil auf fossilen Energien wie Kohle und Gas basierende Stromerzeugung auf nahezu vollständig erneuerbare Energien umgestellt werden. Gegenwärtig beträgt der Anteil von erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung schon etwa 25 %, etwas mehr bereits als Atomenergie (18 %). Zudem beabsichtigt die Energiewende, sich von der Atomenergie frühzeitig zu verabschieden, bis zum Jahr 2022 werden alle restlichen Atomkraftwerke vom Netz genommen sein. Die Energiewende führt uns somit in eine nachhaltige Energieversorgung. Blackouts wird es nicht geben, wenn ausreichend in die Verbesserung der Energieeffizienz, die Optimierung des Netzsteuerungssystems, den Ausbau der Netze und Speicher, sowie in der Übergangszeit auch in auf Gas basierte Reservekraftwerke investiert wird. Der Strompreis wird nur moderat ansteigen, da neben preistreibenden auch preissenkende Faktoren ausschlaggebend sind. Beträchtliche Investitionen sind notwendig, die jedoch wiederum Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen. Die deutsche Wirtschaft kann dabei wie keine andere von der Energiewende, dem Boom der erneuerbaren Energien, neuen Kraftwerken, der Verbesserung der Energieeffizienz, dem nachhaltigen Städtebau und Mobilität profitieren. Denn in Deutschland ist das notwendige Knowhow im Anlagen-, Infrastruktur- und auch Kraftwerksbau zur Genüge vorhanden. Hunderttausende neue Arbeitsplätze können so neu geschaffen werden. Die Energiewende bietet definitiv mehr wirtschaftliche Chancen als Risiken.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die deutsche
Jörg Radtke und Bettina Hennig (Hg.):
Die deutsche "Energiewende" nach Fukushima
the author
Prof. Dr. Claudia Kemfert
Claudia Kemfert

leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance. Sie ist Wirtschaftsexpertin auf den Gebieten Energieforschung und Klimaschutz. 2016 wurde sie in den Sachverständigenrat für Umweltfragen SRU berufen und erhielt den Deutschen Solarpreis sowie den Adam-SmithPreis für Marktwirtschaftliche Umweltpolitik.

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