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Direktiven und Standards aus rechtsökonomischer Perspektive
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Direktiven und Standards aus rechtsökonomischer Perspektive

11 Seiten · 2,72 EUR
(26. Mai 2006)

 
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Aus der Einleitung des Jahrbuches:

Der Beitrag von Hans-Bernd Schäfer ist der differenzierten Diskussion der Substitution zwischen zwei Arten von Normen und deren Auswirkungen auf beispielsweise Korruption und Sicherung der Grundrechte gewidmet. In den Worten des Verfassers: „Die Normen einer Rechtsordnung können idealtypisch in zwei Kategorien unterteilt werden, Direktiven und Standards. Direktiven sind klare und eindeutige Gesetzesbefehle, die dem Rechtsunterworfenen genau sagen, wie er sich rechtmäßig verhält, und die außerdem dem Rechtsanwender, z.B. einem Gericht, ermöglichen, einen Fall durch syllogistisches Schließen zu entscheiden. Standards dagegen sind vage Prinzipien und Normen, die die Entscheidungen der Rechtsunterworfenen und der Rechtanwender erschweren. In diesem Aufsatz wird gezeigt, dass die Wahl zwischen Direktiven und Standards vom Verhältnis verschiedener Kosten des Rechtssystems abhängt ... Der Einsatz von Generalklauseln, die weite Spielräume für Ermessensausübung bei der Entscheidung lassen, erleichtert korruptes Verhalten in Ländern mit hoher Bestechlichkeit von Gerichten und Behörden ... Präzise Normvorgaben, die den Behörden wenig Ermessensspielraum lassen, sind zur Sicherung der Durchsetzung von Bürgerrechten/Grundrechten besser geeignet als Generalklauseln, da Verstöße leicht festzustellen sind.“


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Hans-Bernd Schäfer

Universität Hamburg, Fachbereich Rechtswissenschaft.