sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Montag, 16. Juli 2018
 Startseite » Ökonomie 
Doppelte Komplexität von Mobilitäts- und Energiewende
Downloadgröße:
ca. 97 kb

Doppelte Komplexität von Mobilitäts- und Energiewende

Wirtschaftsunternehmen als Akteure der ko-evolutionären Transformation

13 Seiten · 2,79 EUR
(November 2015)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Abstract:

Die soziotechnische Transformation der Energiewende erzeugt an verschiedenen Schnittstellen Innovations- und Exnovationsprozesse. Ein immenser Innovations-, Veränderungs- und Anpassungsdruck lastet dabei auf den Unternehmen der Energiewirtschaft und des Mobilitätssektors mit seinen hohen CO2-Einsparpotenzialen. Um die gesamte Wertschöpfungskette bedienen zu können, sind sektorenübergreifende Kooperationen in dem Transformationsprozess von besonderer Bedeutung. An einem empirischen Beispiel lassen sich erste Öffnungs- und Schließungsprozesse an der wirtschaftlich-technischen Schnittstelle von Energie- und Mobilitätssektor beobachten: Der technische Versuch, Elektromobile in intelligente Stromnetze als Speichermedium zu integrieren, bedingt eine Neudefinition von Arbeitsteilungen und technologischer Schnittstellen zwischen den beiden Sektoren. Im Umgang mit der doppelten Komplexität und den Zukunftsunsicherheiten im Transformationsprozess erweisen sich folgende Faktoren als innovationsfördernd für die Wirtschaftsunternehmen: ein geschützter Experimentierraum, eine gemeinsame Vision und eine spezifische Akteurskonstellation.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Innovation – Exnovation
Annika Arnold, Martin David, Gerolf Hanke, Marco Sonnberger (Hg.):
Innovation – Exnovation
Die Autorin
Franziska Engels

ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der TU-Campus EUREF gGmbH, einem An-Institut der Technischen Universität Berlin. In dem Verbundprojekt „Micro Smart Grid EUREF“ im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung forscht sie zu Fragen gesellschaftlicher Akzeptanz intelligenter, dezentraler Netze sowie den institutionellen Dynamiken zwischen den Sektoren Energie, Mobilität und Digitalisierung. Franziska Engels ist außerdem Gastwissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)