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Friday, February 22, 2019
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EU-induzierter Wandel? Europäisierung und Transformation in Ostmitteleuropa
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EU-induzierter Wandel? Europäisierung und Transformation in Ostmitteleuropa

Kommentar von Frank Schimmelfennig

23 Seiten · 4,72 EUR
(Oktober 2008)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Amelie Kutter und Vera Trappmann kombinieren Erklärungsansätze der Transformationsforschung, der Literatur zur Internationalen Sozialisation und der Europäisierung-Literatur. Sie zeigen, wie sich der Einfluss der EU auf dem Wege von der Assoziierung über die Heranführung zur intensivierten Heranführung allmählich verstärkt hat und parallel dazu die klassischen Erklärungsfaktoren der Transformationsforschung an Bedeutung für die Erklärung unterschiedlicher Entwicklungspfade verloren haben. Ihr Urteil über die Effekte der beitrittsbedingten Europäisierung fällt ambivalent aus. Ähnlich wie Neyer und Wielgohs kritisieren sie die mit der Übernahme des acquis communautaire verbundene Technokratisierung der Politik. Auch argumentieren sie, dass die EU zu wenig für die Entwicklung der Wirtschaft und des Sozialstaats in den Beitrittsländern getan habe. Frank Schimmelfennig unterstreicht in seinem Kommentar die Notwendigkeit einer genaueren Analyse der Interaktion von internationalen und innerstaatlichen Faktoren. Er plädiert dafür, den Einfluss innerstaatlicher Bedingungen auf die Politik der EU noch systematischer zu berücksichtigen, um eine Überbewertung deren autonomen Handlungsspielraums zu vermeiden. Zudem argumentiert er, dass eine theoretische Integration von Befunden der Transformations-, Europäisierungs- und internationalen Sozialisationsforschung auf der Basis konsistenter Theorien mehr Erfolg verspricht als auf der Ebene der in sich theoretisch heterogenen Forschungszweige.


zitierfähiger Aufsatz aus ...