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Wednesday, April 24, 2019
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Effektive Nachfrage, Löhne und Beschäftigung
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Effektive Nachfrage, Löhne und Beschäftigung

14 Seiten · 3,57 EUR
(März 2013)

 
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Aus der Einleitung:

John Maynard Keynes gilt allgemein als luzider Autor, der dem Leser in etlichen seiner Schriften mit treffenden Bildern und verständlichen Ausführungen gegenüber tritt. Für sein Hauptwerk, die General Theory (1936), trifft das jedoch nur in Teilen zu. Insbesondere das dritte Kapitel, das expressis verbis dem zentralen "Prinzip der effektiven Nachfrage" gewidmet ist, wartet mit dunklen, wenn nicht gar widersprüchlichen Passagen auf. Dementsprechend finden sich in der Literatur bis in die Gegenwart durchaus divergierende Meinungen, wie diese oder jene Stelle zu deuten sei. Zu diesem exegetischen Projekt trägt der vorliegende Beitrag indes kaum etwas bei. Die Analyse des Originals beschränkt sich vielmehr darauf, Interpretationsbedarf zu konstatieren, um anschließend Vorschläge zu prüfen, welche die Überlegungen von Keynes in wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen umzumünzen suchen. Der funktionellen Verteilung wird hierbei mehr Aufmerksamkeit geschenkt als sonst üblich, denn die Vergütung der abhängig Erwerbstätigen nimmt eine Schlüsselrolle im Prinzip der effektiven Nachfrage ein. Zugleich erweist es sich als Illusion, dass eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik, d.h. eine dem Arbeitsproduktivitätszuwachs entsprechende Entgeltsteigerung, für sich gesehen genügt, das Beschäftigungsniveau zu halten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Keynes General Theory nach 75 Jahren
Jürgen Kromphardt (Hg.):
Keynes General Theory nach 75 Jahren
the author
Prof. Dr. Fritz Helmedag
Fritz Helmedag

Professur für Mikroökonomie, Fakultät für Wirtschaftswissenchaften, an der TU Chemnitz. Zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen.

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